BYD-Aktie: Verrückt ist da noch untertrieben!

Der chinesische Autobauer erreicht nach nur drei Jahren die Marke von 100.000 Zulassungen in Großbritannien und forciert seine internationale Expansion.

Auf einen Blick:
  • Meilenstein: 100.000 britische Zulassungen
  • Händlernetz auf 143 Standorte ausgebaut
  • Neue Modelle für Großbritannien angekündigt
  • Auslandsanteil am Absatz über 40 Prozent

BYD baut seine Präsenz auf dem britischen Automarkt weiter aus und hat einen wichtigen Meilenstein erreicht: Seit dem Start des Geschäfts im März 2023 wurden in Großbritannien mehr als 100.000 Fahrzeuge zugelassen.

Das teilte BYD UK kürzlich mit. Bemerkenswert ist dabei vor allem das Tempo: Zum Start war mit dem ATTO 3 zunächst nur ein Modell erhältlich, inzwischen umfasst das Angebot zehn Fahrzeuge – darunter vollelektrische Modelle und Plug-in-Hybride.

BYD-Aktie: Starkes Wachstum im britischen Markt

Das Wachstum hat zuletzt deutlich an Dynamik gewonnen. 37.995 Fahrzeuge und damit mehr als ein Drittel der insgesamt 100.000 Zulassungen entfielen allein auf das erste Halbjahr 2026. Gleichzeitig hat BYD sein Händlernetz im Land massiv ausgebaut: Aus ursprünglich fünf Verkaufsstandorten sind inzwischen 143 Standorte geworden.

Auch die Modellpalette soll weiter wachsen. BYD kündigt unter anderem den DOLPHIN G, den siebensitzigen Ti 7 und den Pick-up SHARK für den britischen Markt an. Hinzu kommen Modelle der Marke Denza sowie neue Ladetechnik. Damit will BYD nicht nur bei Elektroautos, sondern auch bei Plug-in-Hybriden verschiedene Kundengruppen erreichen.

BYD-Aktie: Expansion außerhalb Chinas wird wichtiger

Für BYD ist Großbritannien ein wichtiges Beispiel für die internationale Expansion. Das Unternehmen versucht zunehmend, seine Abhängigkeit vom strauchelnden chinesischen Heimatmarkt zu verringern und in Europa Marktanteile aufzubauen. Die schnelle Entwicklung in Großbritannien zeigt, dass die Marke auch außerhalb Chinas zunehmend Fuß fasst.

Inzwischen entfallen mehr als 40 % des Gesamtabsatzes des Konzerns auf die Auslandsmärkte. Auch in Deutschland haben die Chinesen zuletzt ein starkes Wachstum erzielt.

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