Erstaunlich: Die BYD hat am Ende der vergangenen Woche mit einem Kurs von 10,34 Euro sicherlich weder begeistert noch enttäuscht. Dennoch gibt es einige bemerkenswerte Vorgänge rund um die Chinesen. Vorab: Die Aktie ist noch immer im Abwärtstrend, wobei die Nachrichtenlage ereignisreich ist.
BYD: Rauf und runter von der US-Liste
Das Unternehmen war am Freitag wohl für kurze Zeit auf einer Schwarzen Liste des US-Verteidigungsministeriums aufgetaucht. Dies wiederum ist ein in jeder Hinsicht erstaunlicher Vorgang gewesen, da sich die Handelsbeziehungen zwischen China und den USA gerade erst verbessern sollen.
Kurze Zeit später ist das Unternehmen indes auch wieder schnell von der Liste verschwunden, so die Meldungen. Einen Kommentar dazu veröffentlichte das Pentagon nicht. War dies ein Versehen? Gezielte Provokation? Gut begründet oder Willkür?
Die Märkte jedenfalls durften rätseln. Denn BYD ist sicherlich kein Militärunternehmen, als das die Chinesen damit qualifiziert worden waren. Die Nachricht hat am Freitag, so die Beobachter, kurz für einen Verkauf gesorgt.
Allerdings sind die Notierungen am Ende wieder fast im normalen Bereich erschienen, womit sich im Grunde keine nennenswerte Änderung ergibt.
Ohnehin ist die Aktie bzw. der Konzern mit anderen Problemen aufgefallen. Im Januar waren die Verkaufszahlen ins Minus gerutscht, was wenig überraschend ist. Denn der Januar war der fünfte Monat in Folge, der wiederum die Börsen beschäftigen dürfte. Auf der anderen Seite ist die Expansion unverändert erfolgreich, womit BYD sich nach und nach ins Ausland verlagern wird (auf niedrigem Niveau).
BYD Aktie Chart
Gegenwärtig ist die Aktie deshalb im klaren Abwärtstrend. Analysten gehen jedoch weiterhin davon aus, der Kurs könnte in Richtung von 14 Euro klettern! Die Zielschätzungen dazu sind jedenfalls seit einiger Zeit deutlich höher als das, was der Markt zahlt.
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