BYD-Aktie: Unfassbare Zahlen!

Der chinesische E-Auto-Hersteller BYD meldet schwächere Produktions- und Absatzzahlen für Dezember, erhält aber Aufträge und wird als Marktführer eingestuft. Analysten sehen charttechnische Unterstützung.

Auf einen Blick:
  • Produktion und Absatz im Dezember rückläufig
  • Charttechniker sehen Unterstützung bei 10 Euro
  • Studie sieht BYD als weltgrößten E-Auto-Hersteller
  • Großauftrag für E-Busse in Deutschland erhalten

Schlechte Zahlen, gute Stimmung: BYD hat nun mit einer Mitteilung das neue Jahr begonnen. Die Aktie konnte sich indes in Deutschland um fast 1 % aufwärts schieben und kommt auf annähernd 10,90 Euro. Die Chinesen haben dabei im Dezember fast 10 % weniger E-Fahrzeuge produziert (419.804 Fahrzeuge)  als noch vor einem Jahr. Der Absatz fiel sogar um 18 % auf 420.398 Einheiten. Ein Jahr zuvor waren es noch 514.809 Fahrzeuge gewesen. Allerdings war dieser Effekt zu erwarten und fiel vielleicht sogar geringer aus als gedacht.

Die jüngsten Kursgewinne zeichnen vielmehr ein anderes Bild von dem Titel. Immerhin:

BYD hat zuletzt demonstriert, dass es nicht ohne weiteres unter die Marke von 10 Euro fallen wird. Das schließt also aus, dass ein schneller Crash bevorsteht. Dies wiederum ist ein gutes Signal, so die charttechnischen Analysten in ihren Stellungnahmen zu dem Papier. Der Abwärtstrend ist nicht zu leugnen. Er scheint allerdings nach unten eine Unterstützung zu geben.

BYD Aktie Chart

BYD: Es tut sich etwas!

Wirtschaftlich betrachtet hat sich für die BYD inzwischen einiges verbessert. Im Jahr 2025 soll das Unternehmen lt. einer neuen Studie der wohl weltweit größte E-Fahrzeugbauer sein. Tesla aus den USA, der große Konkurrent, wurde damit überflügelt. Das chinesische Unternehmen konnte nach der Meldung der Agentur AFP aus Frankreich im zurückliegenden Jahr bis dato annähernd 2,1 Millionen Einheiten verkaufen.

Tesla kommt nach derselben Meldung, die nur bis Ende September reicht, auf 1,2 Millionen Fahrzeuge. BYD hat damit zumindest unter Beweis gestellt, dass das Unternehmen bei allen Schwächen am E-Fahrzeug-Markt immer noch sehr weit vorne ist. Am Ende wird es vielleicht an diesem Markt eher darauf ankommen, dass die großen Unternehmen den Preis-Krieg und den Rabatt-Krieg sowie die Durststrecke in verschiedenen Märkten durchhalten können.

Die BYD jedenfalls ist dafür gewappnet. Zudem hat sie den vergangenen Tagen in Deutschland für einige Diskussionen gesorgt. Dabei hatte die DB insgesamt 200 Busse, E Busse, von BYD Unternehmen bestellt. Dies hatte für heftige politische Diskussionen um den fehlenden Patriotismus des Bahn-Unternehmens gesorgt. BYD kann sich darüber dennoch freuen.

Der Markt zeigt, dass er solche Nachrichten durchaus noch aufnimmt, auch wenn der Trend abwärtsgerichtet ist. Analysten gehen in ihren Ziel-Schätzungen davon aus, dass die Aktie sehr deutlich gewinnen wird.

Voraussetzung wäre, dass die Stimmung rund um den Konzern wieder wie in den vergangenen Tagen sich deutlich weiter verbessert. Dies wird möglicherweise ausgelöst durch die Stellung am Internationalen Markt, die oben beschrieben worden ist.

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