BYD-Aktie: Absatzrückgang belastet Kurs leicht

Der chinesische Elektroautohersteller BYD verzeichnete im März einen deutlichen Absatzrückgang, während viele Wettbewerber von der Markterholung profitierten und Kursgewinne erzielten.

Auf einen Blick:
  • BYD-Aktie fiel am Donnerstag in Hongkong um 1,4 Prozent
  • Absatz von Elektro- und Hybridfahrzeugen sank im März um 20 Prozent auf 300.200 Einheiten
  • Wettbewerber wie Geely, Great Wall Motor und NIO verzeichneten deutliche Zuwächse
  • Markterholung nach schwachem Jahresstart durch Subventionsabbau

Die Aktie von BYD verlor am Donnerstag in Hongkong 1,4 Prozent, während viele Wettbewerber Kursgewinne verbuchen konnten. Der chinesische Elektroautobauer meldete für März einen Absatzrückgang von 20 Prozent auf 300.200 Fahrzeuge im Vergleich zum Vorjahresmonat. Diese Entwicklung steht im Kontrast zur allgemeinen Erholung des chinesischen Automarktes nach einem schwachen Start ins Jahr.

BYD Company Limited Aktie Chart

Wettbewerber profitieren von Markterholung

Andere chinesische Autohersteller zeigten sich deutlich robuster. Great Wall Motor steigerte die Verkäufe im März um 8,4 Prozent auf 106.198 Einheiten, die Aktie legte um 3,4 Prozent zu. Geely Automobile hielt das Vorjahresniveau mit 233.031 verkauften Fahrzeugen und gewann 4,3 Prozent an Wert. Besonders stark präsentierte sich Zhejiang Leapmotor mit einem Absatzplus von 35 Prozent auf 50.029 Einheiten.

Die Markterholung im März folgt auf schwache Monate zu Jahresbeginn. Peking hatte sein Umtauschprogramm zurückgefahren, zudem wurde die Kaufsteuer für Elektrofahrzeuge von null auf fünf Prozent angehoben. Diese politischen Änderungen dürften den Markt belastet haben. Die Einführung neuer Modelle im März und die bevorstehende Auto-Messe in Peking Ende April stützen nun die Stimmung unter Investoren.

Gemischtes Bild bei kleineren Herstellern

Unter den aufstrebenden Marken zeigt sich ein uneinheitliches Bild. NIO konnte die Verkäufe mehr als verdoppeln auf 35.486 Einheiten, Li Auto verzeichnete ein Plus von 12 Prozent auf 41.523 Fahrzeuge. XPeng hingegen musste einen Rückgang von 17 Prozent auf 27.415 Einheiten hinnehmen. Xiaomi meldete für März Auslieferungen von über 20.000 Einheiten, während Zeekr mit einem Anstieg von 90 Prozent auf 29.318 Fahrzeuge überzeugte.

Der Konflikt im Nahen Osten und die damit verbundenen höheren Energiepreise könnten die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen zusätzlich gestützt haben. Wie nachhaltig sich BYD in diesem wettbewerbsintensiven Umfeld behaupten kann, bleibt eine offene Frage. Die kommenden Monate dürften zeigen, inwieweit der Marktführer seine Position verteidigen kann.

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