Der Wettbewerb auf dem chinesischen Automarkt spitzt sich immer weiter zu, worauf BYD-Vorstand Wang Chuanfu in einem Brief an die Aktionäre auch direkt einging. Berichtet wird darin, dass der Preiskampf härter würde und der Verdrängungswettbewerb sich intensiviere. Der chinesische E-Automarkt habe „Fieberniveau“ erreicht und Anlegern wird eine „brutale Knock-out-Phase“ in Aussicht gestellt.
Die große Frage ist dabei natürlich ob BYD überdauern kann. Bisher steht das Unternehmen gut da. Es gehört zu den wenigen Herstellern, die weiterhin schwarze Zahlen schreiben können. Jene sind allerdings dünner geworden. Die Marge ist auf den tiefsten Stand seit drei Jahren gerutscht.
Neue Chancen für BYD
Für das vergangene Quartal meldete BYD einen Nettogewinn von umgerechnet knapp 1,2 Milliarden Euro und damit 38 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Auch die Umsätze entwickelten sich rückläufig. Gleichwohl konnte das internationale Geschäft merklich zulegen. Auf eben jenes will sich BYD in Zukunft verstärkt konzentrieren.
Zudem sollte nicht vergessen werden, dass BYD auch der zweitgrößte Hersteller von Batterien weltweit ist und dort zuletzt manche Innovation vorlegen konnte. Vor dem Hintergrund einer neuerlichen Energiekrise ergeben sich hier interessante Chancen. Die Anleger scheinen die Lage unterschiedlich einzuschätzen. Während die BYD-Aktie nach Zahlen an der Börse in Hongkong unter Druck geriet, konnte sie hierzulande am Montagmorgen um knapp acht Prozent bis auf 11,64 Euro zulegen.
BYD Aktie Chart
Quälende Unsicherheit
Eine Rückkehr zu vergangenen Höchstständen dürfte der BYD-Aktie weiterhin verwehrt bleiben. Zu viele Unsicherheiten plagen die Marktakteure dieser Tage. Die Konkurrenz in China ist nur einer von vielen Faktoren. Trotz des nicht zu übersehenden Widerstands blickt BYD jedoch weiterhin auf Chancen und bedingt durch immer höhere Ölpreise könnten E-Autos bzw. Plug-in-Hybride noch mehr und noch schneller als bisher gedacht an Bedeutung gewinnen.
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