BYD-Aktie: Ein schwerer Irrtum!

Die BYD-Aktie zeigt leichte Kursgewinne, doch Analysten sehen keinen Aufwärtstrend. Neue EU-Mindestpreise für E-Autos könnten den chinesischen Hersteller kaum treffen.

Auf einen Blick:
  • Leichter Kursanstieg auf 10,74 Euro
  • Technisch fehlt es an Aufwärtstrend-Signalen
  • EU plant Mindestpreise für chinesische E-Autos
  • Experten sehen BYD als margenstark in Europa

Die Chinesen von BYD überzeugen derzeit zumindest in einer Weise an den Aktienmärkten. Aktuell konnte die Aktie am heutigen Mittwoch ein Plus in Höhe von rund 0,4 % verbuchen. Die Kurse kletterten auf ein Niveau von 10,74 Euro und nähern sich der runden Marke von 11 Euro mittlerweile recht deutlich an. Selbst dann aber wäre noch kein formaler Aufwärtstrend erreicht, wissen die technischen Analysten. Kurzfristig also wäre es ein schwerer Irrtum, hier einen Aufwärtstrend zu erwarten. Dafür müsste die Aktie Kurse in Höhe von mindestens 12,35 Euro verbuchen, denn dann wäre auch der GD100 erreicht.

Aber: Wirtschaftlich gibt es deutliche Änderungen. Die EU-Kommission möchte für chinesische E-Fahrzeuge einen Mindestpreis einführen (und damit wohl auch die Zollbedingungen ändern). Damit soll der chinesischen Konkurrenz zumindest in der EU ein großer Stein im Kampf um die Eroberung von Marktanteilen in den Weg gelegt werden.

BYD: Das wird so ggf. nicht funktionieren

Die EU geht davon aus, dass die Subventionen der chinesischen Regierung zum einen „unfair“ seien und zum anderen einen beträchtlichen Wettbewerbsvorteil ausmachen. Der liege bei gut 20 % auf dem europäischen Markt. Dies begründet die bislang schon festgeschriebenen Zölle auf E-Fahrzeuge aus China.

Nun verhindern die Zölle bis dato nicht, dass BYD auch in der EU wächst. Die Börsen sind mit der Geschwindigkeit des Wachstums wohl noch nicht einverstanden, wie die Kursentwicklung zeigt:

BYD Aktie Chart

Aber die neuen Mindestpreise würden BYD jedenfalls nicht treffen, so wird der weithin bekannte Experte Ferdinand Dudenhöffer wiederum zitiert. Denn die Chinesen würden gar nicht mit Dumpingpreisen arbeiten. Sie würden die Modelle bei uns „mehr als doppelt so teuer“ anbieten wie in China. Insofern ist BYD schon heute sicher deutlich margenstärker in der EU als angenommen, legt diese Einschätzung nahe. Das heißt auch, dass BYD bei uns weiter unterschätzt wird. Analysten sehen dies wohl ähnlich. Die gehen von möglichen Kurssteigerungen im Umfang von durchschnittlich 36 % aus!

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