Die Aktie von BYD war mit einem deutlichen Aufschlag ins neue Jahr gestartet. Ausgehend von 10,70 Euro am letzten Handelstag 2025 in Frankfurt, schoben sich die Papiere des chinesischen Autobauers bis auf 11,00 Euro am 2. Januar – ein Plus von immerhin knapp drei Prozent. Hintergrund waren offenbar die Schlagzeilen, dass BYD im vergangenen Jahr Elektroauto-Pionier Tesla in den Verkäufen weltweit abgehängt habe. Doch der Ruhm war kurz.
BYD-Aktie verliert 40 Prozent an Wert
Denn seit Montag fiel der Zuwachs bei der BYD-Aktie nicht nur in sich zusammen, aktuell notieren die Anteilscheine mit einem Kurs von 10,58 Euro sogar niedriger als vor Silvester. Seit ihrem Zwischenhoch, ausgebildet bei 17,69 Euro im Mai 2025, hat das Unternehmen nicht weniger als 40 Prozent seines Börsenwerts eingebüßt.
- Dabei hatte Tesla im vergangenen Jahr seinen Titel als weltweit größter Elektroauto-Hersteller an die Chinesen verloren
- BYD lieferte 2025 rund 2,26 Millionen reine Elektroautos aus, Tesla kam schätzungsweise auf noch knapp 1,7 Millionen
Was die Zahlen nicht zeigen: Dass der Erfolg von BYD im zweiten Halbjahr massive Risse bekam. Im Dezember hatte der chinesische Hersteller laut Medienberichten insgesamt 420.398 Fahrzeuge abgesetzt, 18,3 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Mehr noch: Es war der vierte Monat in Folge mit rückläufigen Verkaufszahlen.
BYD kämpft an mehreren Fronten
BYD steht vor mehreren Herausforderungen. Der harte Preiskampf in China drückt die Margen erheblich und zwingt das Unternehmen zu Preissenkungen, was die Profitabilität belastet. Gleichzeitig wächst der internationale Wettbewerb, insbesondere durch etablierte Hersteller und andere chinesische Anbieter, die ebenfalls aggressiv expandieren. In Europa kämpft BYD mit Markenbekanntheit, Vertriebsaufbau und regulatorischen Unsicherheiten und Strafzöllen. Zudem gibt es immer wieder Kritik an Verarbeitungsqualität, Softwarestabilität und dem Servicenetz.
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