Die Rupie rauscht nach unten und niemand schaut hin. Die indische Währung ist auf ein neues Allzeittief von 91,75 je US-Dollar gefallen. Die Reserve Bank of India zeigt bislang keinerlei Anstalten, den Fall zu bremsen. Das ist bemerkenswert, denn normalerweise greift die Notenbank bei solchen Bewegungen ein.
Für internationale Investoren wird Indien damit immer unattraktiver. Wer in Rupien investiert hat, sieht sein Kapital dahinschmelzen. Die Währungsschwäche frisst Renditen auf und macht Investitionen riskanter. Genau das könnte auch BYD treffen, denn der chinesische Autobauer hat große Pläne für den indischen Markt.
Indien-Geschäft wird zum Risiko
BYD will in Indien expandieren und dort Elektroautos verkaufen. Doch mit einer schwachen Rupie wird das Geschäft deutlich schwieriger. Importierte Fahrzeuge werden teurer, lokale Produktion braucht Zeit und Kapital. Gleichzeitig sinkt die Kaufkraft der indischen Verbraucher, wenn die Währung abstürzt.
Die Situation kommt zur Unzeit. Nach dem Buffett-Schock der vergangenen Tage braucht BYD eigentlich positive Nachrichten. Stattdessen droht nun auch noch Gegenwind aus einem der wichtigsten Zukunftsmärkte. Anleger sollten die Entwicklung in Indien genau im Auge behalten, denn hier könnte sich das nächste Problem zusammenbrauen.
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