BYD bleibt in schwierigen Gewässern und insbesondere auf dem chinesischen Heimatmarkt ist das Wachstum heftig ins Stocken gekommen. Einen deutlichen Anstieg erwartet der Konzern noch für das internationale Geschäft. Dabei scheint man aber zurückgerudert zu sein, wie „Wallstreet Online“ aufgefallen ist.
Dort wird über einen Citi-Bericht aus dem November berichtet, wo das Management für 2026 noch 1,5 bis 1,6 Millionen ausgelieferte Fahrzeuge außerhalb Chinas für 2026 in Aussicht stellte. Offiziell in Aussicht gestellt wurden vor Kurzem jedoch 1,3 Millionen Einheiten. Das wäre zwar immer noch mehr als die geschätzten 1,05 Millionen aus dem Jahr 2025. Das Wachstumstempo scheint aber auch international nachzulassen.
BYD auf dem Boden der Tatsachen
Noch ist es natürlich reichlich früh, um schon über Absatzzahlen für das neue Jahr urteilen zu wollen. Doch sollte das Wachstumstempo tatsächlich nachlassen, wäre es für die Anleger natürlich keine gute Nachricht. BYD würde damit mehr oder weniger die letzte Aussicht auf überzeugende Signale wegbrechen, was den Aktienkurs sehr wahrscheinlich weiter unter Druck setzen würde.
BYD Aktie Chart
Letzterer hat in den vergangenen Monaten bereits ordentlich Federn lassen müssen. Hierzulande standen am Dienstagmorgen noch bescheidene 10,67 Euro auf dem Ticker; der Abstand zum 52-Wochen-Tief bei zehn Euro bleibt überschaubar. Seit den Höchstständen aus dem Mai ging es um fast 40 Prozent abwärts.
Es scheint nicht besser zu werden
Die immer schärfere Konkurrenz in China lässt BYD keine Ruhe und neue Vorgaben für Subventionen machen die Ausgangslage in diesem Jahr potenziell noch schwieriger. BYD hat dem aktuell nicht allzu viel entgegenzusetzen. Die beeindruckende Fertigungstiefe bleibt zwar ein klarer Vorteil. Ohne neue Erfolge bei Umsätzen und Margen wird es die Börsianer aber vermutlich wenig begeistern.
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