BYD-Aktie: Neuer Angriff mit dem Atto 3!

BYD modernisiert sein Elektroauto Atto 3 für den deutschen Markt mit schnellerer Ladeleistung und mehr Leistung, startet jedoch zu einem deutlich höheren Basispreis.

Auf einen Blick:
  • Neue 800-Volt-Architektur für schnelleres Laden
  • Leistungsstärkere Motoren und höhere Reichweite
  • Umfangreiche Serienausstattung inklusive Wärmepumpe
  • Basispreis steigt um über 5.000 Euro

BYD gibt in Deutschland einfach nicht auf und das Absatzwachstum soll nun wohl mit einer Generalüberholung des Atto 3 angekurbelt werden. Wie der ADAC berichtet, erfährt das erst vor drei Jahren eingeführte Modell diverse Verbesserungen. Dazu gehört etwa eine neue 800-Volt-Architektur, welche das Laden mit bis zu 220 kW ermöglicht. Mit der bisherigen Variante war bei 80 kW Schluss.

Auch die Leistung soll überzeugen. Die Design-Version schafft es in 5,5 Sekunden auf 100 km/h. Wer noch etwas mehr Zug benötigt, beschleunigt mit der Excellence-Version in 3,9 Sekunden auf 100 km/h. Die Reichweiten nach WLTP sollen bei 470 bis 510 Kilometer liegen.

Kein Billigheimer

Abseits von Leistung und Reichweite will BYD auch mir einer üppigen Ausstattung bei der Kundschaft punkten. Enthalten sind demnach Annehmlichkeiten wie eine Wärmepumpe, Parksensoren und eine 360-Grad-Kamera. Viele andere Hersteller verstecken solche Dinge in teuren Zusatzpaketen. Solche wird es auch bei BYD geben, doch schon in der Basisvariante scheint der neue Atto 3 sich nicht verstecken zu müssen.

Das hat allerdings seinen Preis. Los geht es beim neuen Atto 3 künftig erst ab 44.900 Euro statt bisher 38.990 Euro. Insbesondere die neue Architektur dürfte die Kosten in die Höhe getrieben haben. Ob BYD eventuell auch bewusst Preise höher ansetzt, um vom Image des Billigheimers wegzukommen, darüber lässt sich nur mutmaßen.

BYD im Aufwind

BYD Aktie Chart

Im vergangenen Jahr konnte BYD seine Absatzzahlen in Deutschland deutlich verbessern. Zwar liegt man dennoch bestenfalls in einer Nische. Wird das Tempo beibehalten, könnte sich dies aber innerhalb weniger Jahre ändern. Auf den angeschlagenen Aktienkurs hat das allerdings keinen Einfluss. Der hiesige Markt ist für BYD letztlich zu klein, als dass sich damit die Probleme auf dem chinesischen Heimatmarkt kaschieren ließen.

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