BYD ist offiziell dem United Nations Global Compact (UNGC) beigetreten und verpflichtet sich damit zur Einhaltung der zehn Prinzipien der Initiative in den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsstandards, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung.
Zudem will der Konzern die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs) stärker in seine Unternehmensstrategie und sein Tagesgeschäft integrieren. Der UN Global Compact gilt mit mehr als 25.000 teilnehmenden Unternehmen in über 160 Ländern als weltweit größte Nachhaltigkeitsinitiative für Unternehmen.
BYD-Aktie: Nachhaltigkeit wird Teil der globalen Expansion
Der Schritt passt zur langfristigen ESG-Strategie von BYD. Das Unternehmen verkauft seine Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeuge inzwischen in mehr als 100 Ländern und Regionen und verfolgt die Vision, die Erde um ein Grad Celsius abzukühlen.
Bereits 2022 stellte BYD als erster großer Autohersteller die Produktion reiner Verbrennerfahrzeuge vollständig ein. Zudem strebt das Unternehmen bis 2045 Klimaneutralität entlang seiner gesamten Wertschöpfungskette an.
BYD-Aktie: ESG-Zahlen unterstreichen die Nachhaltigkeitsagenda
Im Jahr 2025 setzte BYD nach eigenen Angaben 4,6 Millionen New-Energy-Fahrzeuge ab. Diese hätten dazu beigetragen, den CO₂-Ausstoß um 46,6 Millionen Tonnen zu reduzieren, was das Unternehmen mit der CO₂-Bindung von rund 776 Millionen Bäumen vergleicht. Zusätzlich hat BYD einen Bildungsfonds über 3 Milliarden Renminbi eingerichtet, der Stipendienprogramme und Bildungsinitiativen im Bereich neuer Energietechnologien unterstützt.
Zur Einordnung: Gerade internationale Investoren und institutionelle Fonds berücksichtigen Nachhaltigkeitsstandards zunehmend bei ihren Anlageentscheidungen. Der Beitritt zum UN Global Compact erhöht die internationale Glaubwürdigkeit von BYDs Nachhaltigkeitsstrategie und unterstützt die Positionierung des Unternehmens als globaler Anbieter emissionsarmer Mobilität.
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