BYD-Aktie: Mit Vorsicht zu genießen!

Die Aktie von BYD schwächelt nach wie vor. Der Rekordabsatz des chinesischen Autobauers aus dem Juni ist wohl nur durch Rabatte und Rechentricks zustande gekommen.

Auf einen Blick:
  • Der Kursverfall bei der BYD-Aktie geht auch im Juli weiter, trotz neuem Absatzrekord
  • Doch laut Medienberichten sind die Juni-Zahlen des chinesischen Autobauers fragwürdig
  • BYD soll Neuwagen als Gebrauchte deklarieren, um sie billiger exportieren zu können
  • In Deutschland verkauft BYD seine Autos zudem vor allem an eigene Händler und Vermieter

Zum Start in den Juli hatte es kurz den Anschein, als ob sich die Aktie von BYD wieder berappeln könnte. Von 13,38 Euro noch zum Handelsschluss in Frankfurt am 30. Juni verbesserten sich die Papiere des chinesischen Autobauers kurzzeitig bis auf 13,59 Euro. Ausschlaggebend waren wohl die gemeldeten Absatzzahlen, die im Juni nach Unternehmensangaben mit 382.585 einen erneuten Rekordstand erreichten. Dass die BYD-Aktie jedoch alsbald wieder abgab, am Freitag bei 13,17 Euro den tiefsten Stand seit April markierte, hatte möglicherweise mit den Hintergründen zu den veröffentlichten Zahlen zu tun, die wohl mit Vorsicht zu genießen sind.

BYD macht Neuwagen zu Gebrauchten

Denn nicht allein, dass der Zuwachs zum Vorjahresmonat gering ausfiel und das Plus im Vergleich zum Mai 2025 mit 382.476 Auslieferungen kaum messbar war: Der gerade so erreichte Rekord kam wohl nur durch massive Rabatte auf dem Heimatmarkt zustande – und Tricksereien bei den Exporten. 90.049 Fahrzeuge habe BYD im Juni exportiert, so viele wie nie, meldeten die IT Times. Doch laut Informationen der Nachrichtenagentur Reuters habe BYD dabei Neuwagen systematisch zu Gebrauchten umetikettiert, um sie so günstiger ins Ausland bringen zu können. Demnach soll die Methode BYD und anderen Herstellern geholfen haben, trotz eines gesättigten Heimatmarktes ihre ambitionierten Wachstumsziele einzuhalten.

  • Der Hintergrund: Nach Marklines-Daten hatte BYD Ende Mai mehr als 340.000 unverkaufte Fahrzeuge auf Halde, wie das Handelsblatt berichtete
  • Und auch hierzulande wendet der Hersteller offenbar eine fragwürdige Methode an, um die Verkaufszahlen künstlich zu erhöhen

Nur ein Viertel der BYD-Modelle an Endkunden

Aus einem Bericht des Forschungsinstituts Bochum gehe hervor, dass in Deutschland 75 Prozent der verkauften BYD-Modelle nicht an Endkunden gehen, sondern an eigene Händler und Vermieter, heißt es bei Elektroauto News. Sicherlich: Auch andere Hersteller setzen auf diesen umstrittenen Vertriebsweg, im Durchschnitt aller Autobauer lag die Quote zwischen Januar bis Mai 2025 allerdings demnach bei lediglich 36,6 Prozent.

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