Manchmal braucht es keine lange Erklärung. US-Handelsminister Howard Lutnick stand beim Semafor World Economy Summit in Washington vor dem Publikum, wurde gefragt, ob ein BYD-Gemeinschaftswerk auf amerikanischem Boden denkbar sei – und antwortete mit einem einzigen Wort: „Nein.“ Das Publikum lachte. Lutnick nicht.
Klarer geht es kaum.
Kein Bedarf, kein Interesse, kein Gespräch
Lutnick formulierte es demnach nicht als offene Frage, nicht als Verhandlungsposition, sondern als Feststellung: Chinesische Investitionen im US-Automobilsektor sind nicht vorgesehen. BYD, der weltgrößte Elektroautohersteller, brauche Amerika nicht – und Amerika brauche BYD eben auch nicht. So zumindest die Lesart aus Washington.
Wer gehofft hatte, dass die laufenden Handelsgespräche irgendwann auch die Tür für chinesische Autobauer öffnen würden, darf diese Hoffnung nun wohl begraben. Lutnick ist kein Mann der langen Andeutungen.
Für BYD bleibt der US-Markt Wunschdenken
BYD expandiert aggressiv in Europa, Südostasien und Lateinamerika. Der US-Markt war ohnehin durch hohe Zölle faktisch abgeschottet. Aber eine offizielle Absage auf dieser Bühne, so öffentlich und so knapp, ist nochmal eine andere Qualität. Das ist kein bürokratisches Hindernis mehr. Das ist politischer Wille.
Ein Wort. Das Publikum lacht. Und BYDs Amerika-Traum ist offiziell vertagt – auf unbestimmte Zeit.
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