BYD-Aktie: Das könnte nach hinten losgehen!

Péter Szijjártós Wechsel zu BYD löste Kritik aus; Ungarns Regierung will frühere Entscheidungen und Verpflichtungen prüfen.

Auf einen Blick:
  • Früherer Außenminister zu BYD-Kontakten befragt
  • Szijjártó wechselte im Juli zu BYD
  • Förderung von 20 Milliarden Forint angekündigt
  • Ungarns Regierung plant Prüfung früherer Entscheidungen

BYD gerät in Ungarn indirekt in eine politische Kontroverse. Der frühere ungarische Außenminister Péter Szijjártó musste sich vor dem nationalen Sicherheitsausschuss des Parlaments Fragen zu seinen Kontakten mit dem chinesischen Autobauer während seiner Amtszeit stellen. Im Juli wechselte er selbst zu BYD in eine Führungsposition.

BYD-Aktie: Ex-Außenminister wegen BYD-Verbindungen befragt

Brisant ist der Wechsel, weil Szijjártó als Minister eine zentrale Rolle bei der Ansiedlung von BYD in Ungarn gespielt hatte. Dazu gehört die Vereinbarung über das erste europäische Pkw-Werk des Konzerns nahe Szeged. 2025 hatte Szijjártó außerdem angekündigt, dass BYD seine Europazentrale und ein Forschungs- und Entwicklungszentrum in Budapest ansiedeln werde.

Für letzteres Projekt wurden staatliche Hilfen in Höhe von 20 Mrd. Forint beziehungsweise rund 63,7 Mio. US-Dollar angekündigt. Der anschließende Wechsel Szijjártós zu BYD löste Vorwürfe eines möglichen Interessenkonflikts aus.

BYD-Aktie: Untersuchung der früheren Entscheidungen

Ungarns neuer Ministerpräsident Péter Magyar hatte im Juli angekündigt, Entscheidungen, Verhandlungen und staatliche Verpflichtungen im Zusammenhang mit der BYD-Investition untersuchen zu lassen.

Szijjártó weist die Kritik zurück und bezeichnete die Ansiedlung der Fabrik als großen Erfolg für Ungarn. Die gewährten beziehungsweise vorgesehenen Subventionen hätten sich seiner Darstellung zufolge im für Investitionen dieser Größenordnung üblichen Rahmen bewegt.

Zur Einordnung: Für BYD betrifft die Kontroverse einen strategisch wichtigen Standort. Ungarn spielt mit dem Werk bei Szeged sowie der geplanten Europazentrale in Budapest eine entscheidende Rolle bei der europäischen Expansion des Konzerns.

BYD-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue BYD-Analyse vom 09. Oktober liefert die Antwort:

Die neusten BYD-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für BYD-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 09. Oktober erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

BYD: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)