BYD-Aktie: Völlig unerwartet!

Die Aktie von BYD ist mit einem Sprung um gut acht Prozent in die Börsenwoche gestartet. Der chinesische Autobauer angelte sich einen Großauftrag für das brasilianische Werk.

Auf einen Blick:
  • Die BYD-Aktie ist um mehr als acht Prozent angesprungen
  • Werk in Brasilien erhielt Großauftrag über 100.000 Fahrzeuge
  • In China ist der Autobauer nur noch die Nummer vier

Ganz langsam hatte sich die Aktie von BYD nach ihrem Kursknick zuletzt wieder nach vorne gearbeitet. Von 10,13 Euro am 3. März ging es mit den Papieren des chinesischen Batterie- und Fahrzeugherstellers am Handelsplatz Frankfurt bis vor dem Wochenende auf 10,75 Euro nach oben. Am Montag allerdings geschah das völlig Unerwartete: Die BYD-Aktie schoss um fast acht Prozent auf letztlich 11,63 Euro. Das kleine (Kurs-)Wunder vom Montag hatte seinen Grund.

100.000 Bestellungen für BYD Brasilia

Denn laut übereinstimmender Medienberichte hat BYD Brasilia einen Großauftrag über insgesamt 100.000 Fahrzeuge erhalten. Die Bestellungen kommen laut Der Aktionär aus Argentinien und Mexiko, wie die stellvertretende Vorstandschefin Stella Li demnach bestätigte. Die beiden Länder haben dem Bericht zufolge jeweils 50.000 Fahrzeuge bestellt.

  • Das Werk von BYD in Brasilien ist demnach derzeit auf eine Kapazität von 150.000 Einheiten ausgelegt
  • Es soll allerdings schrittweise auf das Volumen von 600.000 Fahrzeugen jährlich ausgebaut werden

Im Werk, das laut des Branchendienstes IT Times am 1. Juli 2025 offiziell die Produktion aufnahm, werden Plug-in-Hybride (PHEVs) und batterieelektrische Fahrzeuge (BEVs) gefertigt, darunter Modelle wie der Dolphin Mini, der BYD King und der BYD Song Pro.

BYD steht in China nur noch auf Platz vier

„Tatsächlich überstieg das Exportvolumen von BYD in diesem Jahr sogar den Inlandsabsatz“, heißt es. Der Auslandsabsatz spiele für den in Shenzhen ansässigen Automobilhersteller „eine immer wichtigere Rolle, da er auf seinem Heimatmarkt aufgrund des zunehmenden Wettbewerbs Marktanteile verliert“, so der Bericht. In der Tat: BYDs Gesamtabsatz von Elektrofahrzeugen ist im Januar/Februar um 36 Prozent auf 400.241 Einheiten gesunken. Dies führte dazu, dass VW den ersten Platz in der chinesischen Zulassungsstatistik in den ersten beiden Monaten wieder zurückgewonnen hat. BYD, 2025 noch größter Autobauer des Landes, ist mit 7,1 Prozent sogar auf Platz vier zurückgefallen.

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