Mit Blade-Batterien der zweiten Generation sorgte BYD für viel Aufsehen. Akkus mit der entsprechenden Technologie sollen in nur neun Minuten bis auf 97 Prozent laden. Eine Aufladung von zehn auf 80 Prozent soll sogar in unter fünf Minuten erledigt sein. Das brachte BYD viele Schlagzeilen, aber auch einiges an Kritik ein.
Unter anderem heißt es, dass die Akkus beim Aufladen zu heiß werden könnten und das schnelle Aufladen zu Lasten der Langlebigkeit gehen könnte. Dem stellte sich der Hersteller allerdings gegenüber „36kr Auto“ entgegen. Batteriechef Sun Huajun verwies auf eine symmetrische Struktur mit beidseitiger Kühlung. Intern habe man dies auf 1.000 vollständige Schnellladezyklen getestet.
BYD: Die Kundschaft ist begeistert
Rein rechnerisch würden 1.000 Schnellladezyklen bei einer Alltagsreichweite von 450 km einer Gesamtlaufleistung 450.000 Kilometern entsprechen. Da die meisten Nutzern aber nicht immer von 0 auf 100 Prozent laden und zudem gerne auch die heimische Wallbox nutzen, könnten sogar Werte oberhalb von einer Million Kilometer zustande kommen, so die Versprechen von BYD denn stimmen mögen.
Die Kundschaft scheint beruhigt genug zu sein. Laut BYD sind Fahrzeuge mit den neuen Batterien sogar derart beliebt, dass es bereits Lieferschwierigkeiten gibt. Das berichtet „thedriven.io“. Noch in diesem Jahr soll die Technologie nebst passenden Ladestationen auch in Europa an den Start gehen.
Untröstlich
BYD Aktie Chart
Die Anleger scheinen weder mutmaßliche Verkaufserfolge noch Versprechen zur Langlebigkeit beruhigen zu können. Die Blicke richten sich stattdessen auf einen chinesischen Automarkt, der immer mehr in die Krise rutscht und von einem harten Preiskampf geprägt ist. International macht BYD zwar schnelle Fortschritte. Es gibt aber Zweifel daran, dass dies Schwächen auf dem Heimatmarkt vollständig kompensieren kann. Die Aktie gab am Mittwochmorgen um 3,3 Prozent auf weiterhin schwache 9,99 Euro nach.
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