Für BYD läuft es nicht mehr richtig rund, wenn es um die Auslieferungszahlen geht. Jene fielen im ersten Quartal um rund 30 Prozent auf 700.643 NEVs zurück. Im Detail lassen sich aber dennoch Lichtblicke erkennen. Der Rückgang is zuvorderst auf weniger Nachfrage in China zurückzuführen, wo in diesem Jahr weitere Subventionen für Elektroautos gestrichen wurden.
Zulegen konnte BYD jedoch im Exportgeschäft, und das zum Teil überdeutlich. In Europa ließ man im vergangenen Monaten zum zweiten Mal in Folge Tesla hinter sich. Das liegt zwar auch an einer anhaltenden Schwäche des US-Konkurrenten. Dennoch ist ein Plus von 162 Prozent im Jahresvergleich nicht zu verachten.
BYD will noch mehr exportieren
Auf diesen Erfolgen will BYD in Zukunft aufbauen. Das Exportziel für 2026 wurde unlängst von 1,3 auf 1,5 Millionen Einheiten erhöht. Angesichts der aktuellen Energiekrise ist dabei gut vorstellbar, dass das Interesse auf Kundenseite weiter anziehen dürfte.
Erfreulich für Anleger sind die Erfolge in Übersee auch deshalb, weil BYD dort für gewöhnlich deutlich höhere Margen erzielen kann. Ob es am Ende reichen wird, um Rückgänge auf dem Heimatmarkt abzufedern, sei dahingestellt. Dass es bei BYD gar kein Wachstum mehr geben würde, trifft jedoch derzeit absolut nicht zu.
Neue Hoffnung?
BYD Aktie Chart
Tatsächlich zeigen die Anleger sich momentan auch wieder zuversichtlicher. Die BYD-Aktie konnte bis auf 11,58 Euro zu den Ostertagen zulegen und damit ein Plus von 13,6 Prozent in den letzten vier Wochen verzeichnen. Nach einer längeren Talfahrt im vergangenen Jahr scheinen die Bullen wieder an einer Erholung basteln zu wollen. Gelingt es BYD, seine ausgelobten Exportziele auch tatsächlich zu erreichen, so wäre beim Aktienkurs wahrscheinlich noch einiges mehr drin.
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