Nach wie vor hat BYD in Deutschland große Pläne und will vom Außenseiter zu einem der ganz großen Player aufsteigen. Experten rechnen dem Unternehmen dabei durchaus Chancen zu. Technologisch muss man sich vor der hiesigen Konkurrenz nicht verstecken und preislich erst recht nicht.
Im Weg steht BYD aber noch ein wenig die Skepsis deutscher Autofahrer gegenüber chinesischer Marken. Zwar ist BYD heute bekannter als noch vor einigen Jahren. Noch kann aber längst nicht jeder etwas mit den drei Buchstaben anfangen. Selbst wer über den chinesischen Autobauer Bescheid weiß, der fürchtet bei einem Kauf vielleicht vor fehlenden Service-Möglichkeiten in der Nähe.
Standort-Offensive von BYD
Genau daran will BYD arbeiten und plant laut „Handelsblatt“ damit, die Anzahl der hiesigen Händlerstandorte bis Jahresende in etwa zu verdoppeln. 350 Autohäuser sollen dann unterhalten werden, sodass alle Kunden den nächsten Standort innerhalb von 20 Minuten erreichen können.
Parallel dazu entsteht die Fertigung in Ungarn und weitere Werke sind angedacht, mit denen sich unschöne EU-Zölle umgehen lassen. Die Expansion in Deutschland und Europa ist also gut vorbereitet und steht ganz oben auf der Agenda des chinesischen Unternehmens. Doch Kunden sowie Anleger müssen dennoch weiterhin überzeugt werden.
Gegenwind in der Heimat
BYD Aktie Chart
Insbesondere an der Börse tut sich BYD immer schwerer damit, noch Zuspruch zu finden. Das liegt vor allem an schwachen Absatzzahlen in der Heimat, was den Aktienkurs seit Anfang Januar um weitere 8,2 Prozent in Richtung Süden beförderte. Gerade deshalb sind Erfolge in Übersee auch noch wichtiger geworden. Denn das im Reich der Mitte das Wachstumspotenzial mittlerweile eher ausgeschöpft sein könnte, das scheint sich an der Börse bereits herumgesprochen zu haben.
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