BYD-Aktie: Ikonischer Glanz!

Die Aktie von BYD verbessert sich seit dem Wochenende wieder. Daran könnte ein Marketingclou seinen Teil beisteuern: James Bond fährt jetzt einen chinesischen Denza. Privat.

Auf einen Blick:
  • Die BYD-Aktie hat ihre Kursdelle aus der Vorwoche wieder mehr als ausgebügelt
  • Der chinesische Autobauer hat sich zudem einen namhaften Werbepartner gesichert
  • James-Bond-Darsteller Daniel Craig fährt statt Aston Martin privat einen Denza Z9 GT

Die Aktie von BYD hat ihre Kursdelle, die sie am Freitag bis auf 11,05 Euro zurückwarf, mittlerweile wieder ausgebügelt. Bereits den Montag beendeten die Papiere des chinesischen Autobauers wieder bei einem Kurs von 11,60 Euro. Am Mittwoch erreichte die BYD-Aktie dann bis zum Handelsschluss in Frankfurt 11,75 Euro. Ob sich ein Marketingclou auch an der Börse auszahlt? Denn die Chinesen angelten sich eine britische Ikone.

Denza Z9 GT von BYD statt Aston Martin

Die Rede ist vom letzten James-Bond-Darsteller Daniel Craig, der zum Markenbotschafter der BYD-eigenen Premiummarke. Der Geheimagent seiner Majestät habe sich privat ein neues Auto zugelegt. „007 versucht es mit einem chinesischen Elektroauto“, schreibt das Fachportal Drehmoment. Craig werbe für die Markteinführung der Marke Denza, dessen erstes Modell, der sportliche Z9 GT, am 8. April seine Premiere in Paris feiern wird. Die Kooperation umfasst demnach Marketingmaterialien und Werbespots. Sie sollen Markenwerte „Stärke, Raffinesse und Authentizität“ unterstreichen.

  • BYD erhofft sich wohl, dass durch den Schauspieler etwas Glanz auf die eigene Marke fällt, die hierzulande noch kaum jemand kennt
  • Als James Bond war Craifg mit einigen Autos unterwegs, vor allem jedoch blieb der Aston Martin DBS V12 aus Casino Royale in Erinnerung

BYDs Edelmarke hat Power unterm Blech

Ob der Z9 GT damit wirklich konkurrieren kann?  Unter dem Blech jedenfalls ist die Power gewaltig, ob als Plug-in-Hybrid oder reines Elektroauto. Ein Motor sitzt laut ADAC an der Vorderachse mit 230 (Elektroversion) bzw. 200 kW (Plug-in-Hybrid) Leistung, zwei befinden sich jeweils an den Hinterrädern mit 2 x 240 kW (Elektro) und 2 x 220 kW (Plug-in). Der zusätzlioche Benziner kommt beim Plug-in auf 239 kW. „Alles in allem ist das Auto aus Fernost eine ziemliche Ansage, die die Konkurrenz blass und einfallslos aussehen lässt“, so das Fazit. Ob BYD damit auch Käufer anlockt, bleibt abzuwarten.

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