Der chinesische Markt bereitet BYD immer mehr Kopfzerbrechen, was die Motivation bei der internationalen Expansion nur noch weiter steigert. Allerdings läuft auch hier längst nicht alles glatt für den chinesischen Autobauer. Gegenwind gibt es derzeit aus Indien, wo laut einem Bericht von „Bloomberg“ keine Visa für BYD-Mitarbeiter ausgestellt werden.
Die Geschäfte müssen daher aus der Ferne betrieben werden und Vorstandssitzungen müssen anderswo abgehalten werden, etwa in Sri Lanka, Nepal oder Singapur. Das macht es nicht einfacher, im bevölkerungsreichsten Land mit seinem gigantischen Marktpotenzial Fuß zu fassen. Noch dazu bekommt es BYD wohl auch in Sri Lanka mit den Behörden zu tun.
Mogelt BYD in Sri Lanka?
Dort wird dem Unternehmen vorgeworfen, bei einigen Modellen eine zu niedrige Leistung anzugeben. Beim Atto 3 soll etwa der Motor auf eine Leistung von 100 Kilowatt deklariert worden sein, wohingegen Zollbehörden eine tatsächliche Leistung von 150 Kilowatt vermuten. Brenzlig ist dies, da für stärkere Motoren deutlich höhere Verbrauchssteuern anfallen.
Gegen die Vorwürfe wehrt sich der lokale Importeur John Keels CG Auto mit allem Nachdruck und beteuert, dass die fraglichen Fahrzeuge sich nicht von Modellen unterscheiden würden, die etwa in Singapur verkauft werden. Eine Lösung im Streit scheint nicht in Sicht zu sein.
Die Abwärtskurse setzt sich fort
BYD Aktie Chart
Zu allem Überfluss wird der Preiskampf in China weiter angetrieben, kürzlich durch ein besonders günstiges Premium-Modell von Li Auto. Das macht es den Anlegern schwer, neue Zuversicht zu fassen. Die BYD-Aktie rutschte heute Morgen an den hiesigen Märkten um 4,6 Prozent bis auf 13,44 Euro am Vormittag ab. Nach einer kurzen Erholung in der ersten Juli-Hälfte scheint es wieder zurück in den vorherigen Abwärtstrend zu gehen.
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