Die Tage bis zum 29. Oktober sind gezählt. Dann wird BYD seine Zahlen bekanntgeben (3. Quartal). Die Aktie gewann gestern endlich wieder minimal, bleibt aber bei 8,37 Euro stehen. Das ist noch kein Befreiungsschlag.
Das ist auch nicht gewaltig, passt allerdings zum Bild, denn zurückblickend auf fünf Tage war das Papier ebenfalls um 0,7 % gefallen und in vier Wochen um 8,4 %. Seit Jahresbeginn liegt die Aktie bereits 23,9 % hinten. Das dokumentiert, wie stark der Abwärtstrend tatsächlich ist.
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Ausgerechnet Frankreich schreibt Schlagzeilen
Neue Nachrichten werden heute nicht erwartet oder sind nicht so richtig sichtbar geworden. Immer noch ist Frankreich als möglicher Standort für eine weitere Fabrik genannt worden.
Dies würde ein bestimmtes Problem lösen. BYD wird in Europa derzeit in einem bestimmten Sinne auch gedrosselt. Das Unternehmen muss damit kämpfen, dass die EU zusammen mit China ein Abkommen entwickelt hat, wonach zunächst 350.000 Hybridfahrzeuge aus China beim Export nach Europa oder in die EU die Obergrenze sein sollen.
Das könnte BYD tatsächlich treffen. Zumindest an den Börsen hat man sich darüber nicht gefreut.
Anders wäre die Lage allerdings, wenn die Fahrzeuge in Europa produziert werden. In Ungarn gibt es einen Standort, der demnächst die Auslastung nach oben fahren und tatsächlich produzieren soll. Das wird noch nicht reichen, um in Europa hinreichend viele Fahrzeuge abzusetzen. Insofern ist die Diskussion über den Werkstandort in Frankreich interessant, hat aber an den Börsen noch keinen Effekt gehabt.
Am 29. Oktober dann wird BYD die Zahlen zum dritten Quartal vorlegen. Dies könnte einen Impuls liefern.
Zudem sind Analysten ohne Zweifel der Meinung, dass die Aktie deutlich steigen kann. Die Kursziele liegen derzeit noch einmal über 65 % über dem aktuellen Niveau. Insofern hat BYD dort ordentlich Spielraum nach oben, wenn es nach den Analysten und deren Kursschätzungen geht.
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