BYD stärkt seine öffentliche Präsenz mit einem weltbekannten Werbepartner. Konkret setzt der chinesische Elektroautokonzern für die Expansion seiner Premium-Marke auf den Schauspieler Daniel Craig, der in insgesamt fünf Filmen den britischen Geheimagenten James Bond verkörperte.
BYD-Aktie: Daniel Craig soll Premium-Marke DENZA promoten
Die Kooperation umfasst laut Konzernangaben TV‑Spots, Marketingmaterialien und die Begleitung mehrerer neuer Modelle.
Der Zeitpunkt ist strategisch gewählt: Denza startet 2026 in Europa, Lateinamerika, dem Nahen Osten und Afrika. Das erste große Highlight wird die Vorstellung des Z9GT Shooting Brake am 8. April in Paris. Parallel dazu wollen die Chinesen unter anderem in Deutschland ein neues Schnelllade-System auf den Markt bringen, mit dem die Stromer ähnlich schnell „betankt“ werden können wie konventionelle Verbrenner.
DENZA positioniert sich als technologieorientierte Premium‑Marke, die europäisches Design mit BYDs eigener E‑Plattform und Batteriekompetenz verbindet. „Daniel Craig steht für eine kraftvolle Kombination aus Stärke, Raffinesse und Authentizität. Diese Eigenschaften stehen tief im Einklang mit dem, wofür DENZA steht“, betonte BYD-Managerin Stella Li, die als Executive Vice President tätig ist.
Finanzielle Details zu dem Werbevertrag wurden indes nicht veröffentlicht.
BYD-Aktie: Chinas E-Autoprimus schwächelt
Zur Einordnung: BYD hatte seinen Absatz in Europa zuletzt stark gesteigert – unter anderem in Deutschland, Österreich und Großbritannien. In China jedoch lief das Geschäft eher mau, wegen der rückläufigen staatlichen Subventionen, aber auch wegen des erbitterten Preiskampfs auf dem dortigen E-Automarkt.
Für 2025 musste BYD zum ersten Mal seit vier Jahren einen Nettoverlust einräumen. Die Umsätze stiegen indes so langsam wie seit sechs Jahren nicht mehr.
BYD-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue BYD-Analyse vom 31. März liefert die Antwort:
Die neusten BYD-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für BYD-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 31. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
