BYD-Aktie: Da fehlen einem die Worte!

BYD bringt den 1.604 PS starken Denza Z nach Europa und tritt gegen etablierte Sportwagenmarken an. Die Preisstrategie unterbietet die Konkurrenz deutlich.

Auf einen Blick:
  • Denza Z mit 1.604 PS vorgestellt
  • Beschleunigung in unter 2,3 Sekunden
  • Ladezeit von nur neun Minuten
  • Preis unter dem Porsche 911 GTS

BYD hat seine Premiummarke Denza kürzlich auf dem Goodwood Festival of Speed in Großbritannien mit dem neuen Elektro-Supersportwagen Denza Z in Europa eingeführt. Das Fahrzeug tritt mit einer Leistung von 1.604 PS und einem Preis ab 142.900 Pfund direkt gegen etablierte Marken wie Porsche, Ferrari und Lamborghini an.

BYD-Aktie: Drei Motoren, vier Varianten, neun Minuten zum Vollladen

Der Denza Z basiert auf der neu entwickelten e3-Plattform und wird von drei Elektromotoren angetrieben – einem an der Vorderachse, zwei an der Hinterachse – mit einer Gesamtsystemleistung von 1.604 PS und 1.240 Newtonmeter Drehmoment. Das Coupé beschleunigt in 2,25 Sekunden auf 100 Stundenkilometer, die Racing-Variante mit optionalen Semi-Slick-Reifen schafft den Sprint in 1,96 Sekunden bei einer Höchstgeschwindigkeit von 350 Stundenkilometern. Eine Special Edition mit über 2.000 PS soll im Herbst 2026 einen Rundenrekord auf der Nürburgring-Nordschleife angreifen.

Für das Laden setzt Denza auf BYDs FLASH-Charging-Technologie: Von zehn auf 97 Prozent dauert es nur neun Minuten. Das verwendete 76-kWh-Blade-Batteriepaket ist so ausgelegt, dass es 500 Schnellladungen ohne wesentlichen Kapazitätsverlust übersteht. Die vier Varianten – Coupé, Spider, Racing und Special Edition – sind in zehn Außen- und zehn Innenfarben erhältlich, erste Auslieferungen sind noch für Ende 2026 geplant.

BYD-Aktie: Gleiche Leistung wie ein 911 Turbo S, niedrigerer Preis als ein GTS

Besonders auffällig ist die Preisstrategie: Das Coupé kostet in Großbritannien 142.900 Pfund – weniger als ein Porsche 911 Carrera 4 GTS. Damit unterbietet BYD die europäische Konkurrenz nicht nur beim Preis, sondern übertrifft sie auch bei zentralen Leistungsdaten deutlich. Designer Wolfgang Egger, früher bei Lamborghini, Audi und Alfa Romeo tätig und heute BYDs globaler Designchef, beschrieb das Fahrzeug als eine „lebende Skulptur der Geschwindigkeit“.

Für Anleger ist der Denza Z weit mehr als ein Imageträger: BYD dringt damit gezielt in das margenstarke Supersportwagensegment vor – ein Markt, der bislang ausschließlich von europäischen Premiumherstellern dominiert wurde und strukturell hohe Kundenbindung sowie deutlich höhere Gewinnmargen als das Volumengeschäft bietet.

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