BYD gelingt ein beachtlicher Erfolg im US-Geschäft. Demnach wurde ein vom chinesischen Konzern ausgestattetes Energiespeicherprojekt (100 MW) in Zentralkalifornien sechs Monate nach Inbetriebnahme als zuverlässigstes Stand‑alone‑Speicherprojekt des Bundesstaates eingestuft. BYD beruft sich hierfür auf Angaben des großen Netzbetreibers CAISO.
BYD-Aktie: Batteriespeicher soll Netzstabilität in Kalifornien verbessern
Die Anlage liefert genug Energie, um mehr als 100.000 Haushalte während der täglichen Spitzenlast für bis zu vier Stunden zu versorgen – ein zentraler Beitrag zur Netzstabilität in einem Bundesstaat, der regelmäßig mit Engpässen und Blackout‑Risiken kämpft.
Kern des Erfolgs ist BYDs MC‑Cube‑Energiespeichersystem, das auf Cell‑to‑System‑Technologie basiert und BYDs Blade‑Batterien direkt in das Gesamtsystem integriert. Das erhöht die Raumeffizienz und ermöglicht eine robuste Sicherheitsarchitektur mit hoher IP‑Schutzklasse. Die Module sind modular aufgebaut, erleichtern Installation sowie Wartung und erlauben flexible Erweiterungen.
BYD-Aktie: Präsenz in den USA wird ausgebaut
BYD verweist derweil auf seine wachsende Präsenz in Nordamerika: Seit 2011 im Markt aktiv, betreibt das Unternehmen inzwischen mehrere Servicezentren in den USA und hat ein neues, lokal verankertes Support‑Hub aufgebaut, das schnellere Reaktionszeiten und eine optimierte Ersatzteilversorgung sicherstellen soll.
Vice President Michael Liu betont zudem, dass jedes zusätzliche Megawatt an Speicher ein Schritt in Richtung Energiewende und Dekarbonisierung sei.
BYD-Aktie: Zoll-Konflikt mit Trump
Zur Einordnung: Trotz wachsender Energie‑ und Speicherprojekte in den USA bleibt BYDs Position auf dem US-Markt politisch heikel. Der Konzern führt derzeit eine Klage gegen die US‑Regierung und fordert die Rückerstattung der unter Trump verhängten Zölle. Die Chinesen sehen demnach die per Dekret erlassenen Importabgaben als rechtswidrig an.
Zuletzt hatte der Oberste Gerichtshof der USA Trumps Zölle für unrechtmäßig erklärt. Trump jedoch will nun die seiner Meinung nach „unfairen Handelsbeziehungen“ unter anderem zu China untersuchen lassen, um auf dieser Basis neue Abgaben zu erzwingen.
Die für Ende März geplanten bilateralen Gespräche zwischen dem US-Präsidenten und Chinas Staatschef Xi Jinping sollten auch diesen Streitpunkt beinhalten, wurden wegen des Iran-Kriegs aber um einen Monat verschoben.
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