Die Aktie von BYD hat am Freitag mit einem Kursgewinn von 3,77 % auf 8,67 Euro ein kräftiges Lebenszeichen gesendet. Nach den schwachen vergangenen Wochen war das für den chinesischen Automobilhersteller ein erfreulicher Abschluss. Auf Sicht von fünf Handelstagen steht nun ein Plus von 2,87 %. Der längerfristige Abwärtstrend ist damit allerdings noch nicht überwunden.
Die technischen Kennzahlen zeigen, wie weit BYD von einer nachhaltigen Erholung entfernt ist. Zum GD 200 fehlen weiterhin mehr als 15 %. Chartanalysten sehen zunächst die Marke von 10 Euro als wichtige Hürde.
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Die neue Vereinbarung zwischen der EU und China kann es werden
Dabei entwickelt sich das Auslandsgeschäft des Konzerns wesentlich stärker, als es der Aktienkurs vermuten lässt. Im September verkaufte BYD rund 189.000 Fahrzeuge außerhalb Chinas. Für das laufende Jahr peilt das Unternehmen inzwischen Exporte von 1,9 bis 2 Millionen Fahrzeugen an. Zu Jahresbeginn hatte die Planung noch bei 1,3 Millionen Autos gelegen. Die Schwäche des chinesischen Automarktes hatte zuletzt dennoch auf die Aktie gedrückt.
Jetzt wird es hieß: Nun haben sich die EU und China auf einen Kompromiss bei den Exporten chinesischer Hybridautos verständigt. China soll die Lieferungen nach Europa um über 50 % drosseln. Die Klarheit der Regelung könnte BYD helfen oder aber zu absolutem Ärger führen. Analysten sind ganz eigener Meinung.
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