BYD-Aktie: Das Ende des Preiskampfes?

Neue staatliche Förderrichtlinien in China begünstigen höherpreisige Fahrzeugsegmente. BYD wird von Analysten als klarer Profiteur der Marktbereinigung und steigender Margen eingeschätzt.

Auf einen Blick:
  • Staatliche Förderung nun prozentual am Fahrzeugwert
  • Mittelklasse-Segment gewinnt an Attraktivität
  • Citigroup sieht BYD als Gewinner der Neuregelung
  • Aktie zeigt nach langer Schwächephase Aufwärtstrend

BYD stand im vergangenen Jahr auf dem Heimatmarkt teils schwer unter Druck, was viel mit dem teils ruinösen Preiskampf in China zu tun hatte. Die Margen erodierten insbesondere im Einsteigersegment, was sich auch nicht länger durch höhere Absatzzahlen kompensieren ließ. Im Jahr 2026 werden die Karten allerdings neu gemischt.

Nachdem die chinesische Regierung im Dezember bereits Anti-Dumping-Regeln einführte, greift der Staat nun über eine Anpassung von Förderungen in den Markt ein. Seit dem Jahreswechsel gibt es Inzahlungnahme-Prämien nicht mehr pauschal, sondern prozentual bemessen am Fahrzeugwert. Dadurch verlieren die günstigsten Preissegmente tendenziell an Attraktivität.

BYD auf der Gewinnerseite

Angepeilt wird ein Markt, bei dem die Qualität wieder eine größere Rolle spielt. Die Förderung bleibt auf maximal 20.000 Yuan (ca. 2.440 Euro) gedeckelt, sodass keine übermäßigen Förderungen für Luxuskarossen entstehen können. Besonders interessant dürfte damit in Zukunft die Mittelklasse werden, welche den Herstellern höhere Margen verspricht.

Besonders profitieren dürften davon nach Ansicht von Analysten etablierte Marken mit großer Fertigungstiefe und bereits überzeugender Kostenkontrolle aufwarten können. Als klaren Gewinner der Neuregelung identifiziert die Citigroup etwa BYD und unterstreicht dies mit einer klaren Kaufempfehlung. Zusätzlich zu Aussichten auf eine Entspannung in China lockt die anhaltende Expansion auf dem internationalen Markt.

Es geht wieder aufwärts

BYD Aktie Chart

2025 konnte BYD bereits die Marktführerschaft bei Elektroautos übernehmen. Darauf soll weiter aufgebaut werden. Die Anleger schnuppern wieder neue Chancen und die Aktie macht sich nach einer langen Durststrecke wieder auf den Weg in Richtung Norden. Am Dienstagmorgen ging es hierzulande um 0,8 Prozent auf 10,80 Euro aufwärts. Es bleibt noch viel Luft nach oben und charttechnisch ist der Knoten noch nicht geplatzt. 2026 schickt sich aber an, manchen Missstand zu beheben und die chinesische Autobranche wieder in geordnetere Bahnen zu befördern.

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