BYD-Aktie: Das Ende!?

Der chinesische Autobauer BYD verzeichnete im Januar einen Absatzrückgang von 30 Prozent, während die internationalen Verkäufe stark wuchsen. Die Aktie erholte sich nach anfänglichen Verlusten.

Auf einen Blick:
  • Absatz in China um 30 Prozent gesunken
  • Internationale Verkäufe steigen um 43 Prozent
  • Aktie verlor zeitweise bis zu acht Prozent
  • Expansion außerhalb Chinas als Wachstumstreiber

Einen krachenden Verlust musste heute die Aktie von BYD aus China hinnehmen. Die Notierungen sind um -4,9 % gerutscht und kommen derzeit auf einen Kurs in Höhe von runden 10 Euro. Allerdings war es für die Chinesen am heutigen Montag zum Auftakt der Woche sogar zwischenzeitlich um 8 % abwärts gegangen. Die Aktie war teils deutlich unter die Marke von 10 Euro gerutscht, was aus charttechnischer Sicht einem absoluten Abwärtssignal entsprochen hätte.

Der Markt scheint sich hinsichtlich seiner Rücksetzer hier wieder eines Besseren besonnen zu haben.

BYD: Der Absatz wurde schwächer

Hintergrund der Kursverluste ist der Umstand, dass BYD einen Absatzschwund für das vergangenen Jahr hat melden müssen. Es wurde bekannt, dass BYD im Januar mit rund 210.000 Fahrzeugen 30 % weniger verkaufte als im Vorjahr. Grundsätzlich ist diese Entwicklung allerdings insofern nicht besonderes überraschend.

Denn: Der chinesische Automarkt steht im Fokus der Skeptiker. Der Markt schrumpft. In China selbst hat der Staat zum Beispiel seine Subventionspolitik überdacht. Auf der anderen Seite bleibt es für die BYD die Hauptstrategie, zu expandieren. Die Verkäufe außerhalb von China sind im Januar um 43 % geklettert. Sie sind inzwischen annähernd bei 50 % der Gesamtauslieferungen angekommen.

Das bedeutet: in China wird es also schwieriger. Außerhalb von China hat der Wachstumskurs indes ein deutliches Tempo aufgenommen. Es ist nicht überraschend, dass die Märkte hier ihre anfänglichen massiven Rücksetzer im Laufe des Tages wieder deutlich zurückgenommen haben.

BYD Aktie Chart

Es wird in den kommenden Tagen spannend zu sehen, ob die Märkte diese ohnehin schwache Verfassung in China vielleicht einfach überblendet hatten und sich jetzt negativ überrascht zeigten. Am Ende ist die Aktie dennoch aktuell im Abwärtstrend. Es gibt allerdings wie beschrieben über die Expansion Indikatoren dafür, dass es auch aufwärts gehen kann.

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