BYD bekommt offenbar Zuspruch aus den USA. Wie das „Wall Street Journal“ (WSJ) berichtet, führt der US-Autokonzern Ford Gespräche mit dem chinesischen Wettbewerber, um sich Batterien für Hybridfahrzeuge zu beschaffen.
Beide Seiten prüfen demnach verschiedene Modelle der Zusammenarbeit. Eine Option wäre, BYD‑Batterien außerhalb der USA einzusetzen, um politische Risiken zu reduzieren. Ford bestätigte die Gespräche nicht direkt und erklärte lediglich, man spreche „mit vielen Unternehmen über viele Themen“, so ein Bericht von Reuters, der den WSJ-Bericht zitiert.
BYD-Aktie: Politischer Gegenwind aus Washington
Der frühere Handelsberater des Weißen Hauses, Peter Navarro, kritisierte die Idee scharf. Er warf Ford vor, sich von chinesischen Lieferketten abhängig zu machen und gleichzeitig einen Wettbewerber zu stärken.
Zur Einordnung: Die Nachfrage nach Plug-in-Hybriden steigt aktuell deutlich. Gleichzeitig geraten US‑Hersteller im Wettbewerb mit chinesischen Produzenten unter Druck, die billiger herstellen können und technologisch schnell vorankommen. Ein Deal mit BYD könnte Ford Zugang zu kostengünstigen Batterien und moderner Zelltechnologie verschaffen. Auf der anderen Seite steht das erwähnte politische Risiko.
Ford hatte erst im Dezember angekündigt, 19,5 Milliarden Dollar abzuschreiben und mehrere geplante E‑Modelle zu streichen – ein Zeichen für die strategische Neuausrichtung mit Fokus auf Verbrenner und Plug-in-Hybride.
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