Die BYD-Aktie bricht am Montagvormittag um über fünf Prozent im europäischen Handel ein und sackt damit unter die psychologisch wichtige Marke von zehn Euro. Was drückt zum Wochenbeginn so stark auf den Kurs des größten chinesischen E-Autokonzerns?
Katastrophale Absatzentwicklung
Es sind katastrophale Absatzzahlen, die BYD für den Januar vorlegte. Im ersten Monat des Jahres verkauften die Chinesen knapp 206.000 Fahrzeuge. Damit brach der Absatz von BYD um 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf den tiefsten Stand seit Februar 2025 ein. Bereits in den letzten Monaten hatte Build Your Dreams mit kontinuierlichen Absatzrückgängen zu kämpfen.
Hauptgrund für den massiven Absatzeinbruch von BYD ist die neue Politik der chinesischen Zentralregierung. Nachdem Peking über viele Jahre den Verkauf von Elektro- und Hybridfahrzeugen mit Prämien und steuerlichen Anreizen förderte, genießt die Automobilindustrie nun keine Priorität mehr in der Volksrepublik.
Im Fünf-Jahresplan der chinesischen Regierung bis 2030 wird die Autoindustrie nicht mehr als priorisierte Branche gesehen. Dementsprechend liefen die Förderungen zum Jahresende aus.
Gehört BYD zu den Überlebenden?
Für die chinesischen Autokonzerne ist das eine Hiobsbotschaft. Offenbar hat Peking beschlossen, nun die Kräfte der Marktwirtschaft darüber entscheiden zu lassen, welche Autohersteller überleben und welche nicht.
BYD gehört zweifellos zu denjenigen Konzernen, die den extrem harten Wettbewerb auf dem großen Automarkt der Welt überleben werden. Aber mit weiterem Wachstum und damit auch Kursgewinnen der BYD-Aktie können Anleger derzeit wohl nicht rechnen.
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