Erst im Jahr 2023 konnte BYD in China die Marktführerschaft von Volkswagen übernehmen. Den Spitzenplatz musste das Unternehmen im Januar allerdings wieder abgeben. Rapide sinkende Verkaufszahlen sorgten auch an der Börse für eine unangenehme Überraschung. Zu spüren bekam BYD ausgelaufene bzw. angepasste Fördermaßnahmen sowie die Rückkehr der Mehrwertsteuer für viele Elektroautos.
Die Verbraucher haben sich darauf im Vorfeld eingestellt und Anschaffungen vorgezogen. Das Ergebnis sind Absätze, die bei BYD im Januar um rund 30 Prozent in die Tiefe stürzten. Zwar waren auch andere Hersteller betroffen, bis auf XPeng aber niemand annähernd so stark wie BYD.
BYD blickt in die Ferne
Schnelle Besserung auf dem Heimatmarkt ist nicht in Sicht. Umso mehr treibt BYD die internationale Expansion voran. Das passiert durchaus mit Erfolg. Mehr als 100.000 Fahrzeuge konnten im vergangenen Monat außerhalb Chinas eine Abnehmerin oder einen Abnehmer finden. Nach dem Einsturz auf dem Heimatmarkt verkauft der Hersteller damit schon fast die Hälfte seiner Autos im internationalen Geschäft.
Allerdings scheinen die Anteilseigner daran zu zweifeln, ob sich damit auf die schnelle die schwachen Entwicklungen in China ausgleichen lassen. Auf die vorgelegten Absatzzahlen für Januar reagierte die BYD-Aktie mit Verlusten von fast sieben Prozent am Montag. Heute zeigte sich im frühen Handel noch keine Besserung. Zum Handel am Vormittag notierte die BYD-Aktie mit 9,76 Euro nur knapp über dem 52-Wochen-Tief.
BYD Aktie Chart
Ausgebremst
Es ist nicht so, als würde BYD plötzlich schon vor dem drohenden Exitus stehen. Doch das Wachstumstempo hat deutlich nachgelassen und das weitere Potenzial wirkt plötzlich sehr viel überschaubarer als noch vor einigen Monaten. Damit wird die Aktie für die Börsianer schlicht uninteressanter. Denn gelockt hat bei BYD in den letzten Jahren vor allem das schnelle Wachstumstempo. Damit kann das Unternehmen sich aktuell von der Konkurrenz nicht länger abheben.
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