BYD-Aktie: Ein brisanter Vorstoß!

BYD hat an der Börse zuletzt wieder abgegeben. An anderer Stelle drängt der chinesische Autobauer auf mehr politischen Einfluss. In Europa.

Auf einen Blick:
  • Die BYD-Aktie hat ihren positiven Lauf zum Wochenstart nicht fortgesetzt
  • Der Konzern versucht derweil in Europa künftig politisch Einfluss zu nehmen
  • Als erster chinesischer Hersteller will BYD Mitglied im Lobbyverband ACEA werden

Der jüngste Aufschwung bei der Aktie von BYD scheint bereits wieder vorüber. Nachdem die Papiere des chinesischen Batterie- und Fahrzeugherstellers vor dem Wochenende bis auf 12,27 Euro geklettert waren, ging es am Montag bereits wieder zurück.  11,94 Euro standen zeitweilig noch auf dem Kurszettel, bevor sich die BYD-Aktie letztlich wieder auf 12,02 Euro verbesserte. Ein Vorstoß des Herstellers jedenfalls zeigte an den Märkten keine positive Wirkung. Es ist ohnehin eine heikle Mission.

BYD strebt Aufnahme in Lobbyverband ACEA an

Denn laut übereinstimmender Medienberichte drängt BYD nicht allein mit Macht auf den europäischen Automobilmarkt, nun strebt der Konzern auch den Beitritt zur hießigen Automobillobby an – als erstes chinesisches Mitglied. Der Elektroautohersteller habe die Aufnahme in den europäischen Branchenverband ACEA beantragt, meldete am Montag unter anderem t-online. „Das bestätigte ein Sprecher der European Automobile Manufacturers’ Association“, wie es heißt. Eine Entscheidung stehe noch aus.

Der Schritt gilt als politisch brisant. Die EU habe zuletzt Zusatzzölle auf Elektroautos aus China beschlossen. „Brüssel begründet dies mit Wettbewerbsverzerrungen durch staatliche Förderung“, so der Bericht. Sollte BYD in den ACEA aufgenommen werden, könnte der Konzern künftig versuchen, über den Verband Einfluss auf industriepolitische Entscheidungen zu nehmen, etwa zu Klimavorgaben oder Standards, heißt es.

  • ACEA hat derzeit 17 Mitglieder, hauptsächlich europäische Hersteller, aber auch Unternehmen von außerhalb, darunter Ford, Toyota oder Honda
  • Der Verband vertritt die Automobilindustrie in Gesprächen mit den Institutionen der Europäischen Union (EU)

BYD wolle „kein bloßer Zuschauer sein“

Mit dem Bau eines eigenen Werks in Ungarn transformiere sich BYD vom reinen Importeur zum lokalen Produzenten, kommentiert Der Aktionär die Vorgänge. Entsprechend logisch folge nun der politische Vorstoß. Wer Milliarden in europäische Standorte investiert, wolle bei den Abgasnormen und Industriestandards der Zukunft „kein bloßer Zuschauer sein“.

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