BYD schreibt aktuell wieder einmal wenig erfreuliche Schlagzeilen, doch die Aktie bewegte sich heute Morgen dennoch um rund fünf Prozent in die Höhe. Zwar meldete der chinesische Autobauer einen heftigen Gewinneinbruch und belegte damit abermals die Probleme auf dem chinesischen Heimatmarkt. Der Blick der Anleger scheint aber in eine andere Richtung zu gehen.
Im Exportgeschäft präsentiert sich BYD weiterhin stark und will im laufenden Jahr 1,5 Millionen Fahrzeuge außerhalb Chinas absetzen. An diesen Plänen hat sich auch nach dem höchsten Gewinneinbruch seit rund sechs Jahren augenscheinlich nichts geändert. Analysten trauen dem Konzern zu, in Europa und anderswo noch mehr Boden gutzumachen.
Die Hoffnung lebt bei BYD
Es ist eine Rechnung mit vielen Unbekannten. Ob BYD seine Exportziele im Jahr 2026 erreichen wird, steht in den Sternen. Selbst wenn dies gelingen sollte, würde sich auch noch die Frage stellen, ob damit Rückgänge in China ausgeglichen werden können. Trotz solcher Ungewissheiten scheinen die Bullen zuversichtlich zu bleiben.
BYD Aktie Chart
Mittel- und langfristig dürfte das Auslandsgeschäft bei BYD die erste Geige spielen, sollte sich das Wachstumstempo der jüngeren Vergangenheit fortsetzen können. Daher ist es wohl nachvollziehbar, dass die Börsianer sich nicht nur auf das China-Geschäft stürzen, sondern Chancen außerhalb des Tellerrands erkennen.
Nicht ungefährlich
Nicht vergessen werden sollte allerdings, dass die Autobranche sich auch in anderen Regionen nicht gerade in der besten Verfassung befindet. Das betrifft im Besonderen Elektroautos, die aktuell nur in Europa noch nennenswertes Wachstum erfahren. Letztlich lässt sich bei BYD nur darauf wetten, dass das internationale Geschäft die Bilanz rettet. Dafür gibt es durchaus einige Indizien, aber eben keinerlei Garantie.
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