BYD hat am Donnerstag die zweite Generation der Limousine Seal 07 in China auf den Markt gebracht. Medienberichten zufolge umfasst das Angebot sowohl eine Plug-in-Hybridversion als auch eine rein batterieelektrische Variante.
Auslandsgeschäft stützt den Absatz
Der Produktstart folgt auf einen Absatzmonat, in dem das Auslandsgeschäft die schwächere Nachfrage im Heimatmarkt ausglich. Wie Reuters berichtete, stiegen die Fahrzeugverkäufe von BYD im Oktober gegenüber dem Vorjahr um 11% auf rund 490.000 Fahrzeuge.
Die Auslieferungen ins Ausland legten dabei um 102,8% auf rund 170.000 Fahrzeuge zu. Reuters zufolge kompensierte dieses Wachstum die schwächere Inlandsnachfrage. Damit stand hinter dem gemeldeten Absatzplus eine deutlich stärkere Entwicklung außerhalb des chinesischen Marktes.
Bei den Geschäftszahlen blieb BYD unterdessen hinter den Analystenschätzungen zurück: Vor gut einer Woche meldete das Unternehmen für das dritte Quartal 2026 einen Nettogewinn von 10 Milliarden Yuan. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entsprach das einem Anstieg um 28%.
Der Umsatz erhöhte sich im selben Berichtszeitraum um 13,6% auf 221,5 Milliarden Yuan. Trotz des Gewinnwachstums fiel das Ergebnis damit niedriger aus, als Analysten erwartet hatten.
Politische Forderungen in Europa
In Europa sieht sich BYD zugleich Forderungen nach einer Sicherheitsprüfung gegenüber. Laut Reuters baten 14 Abgeordnete des Europäischen Parlaments die EU-Kommission zu prüfen, ob Fahrzeuge des Unternehmens ein Sicherheitsrisiko darstellen. Die Kommission solle auch Beschränkungen erwägen, darunter einen Ausschluss von öffentlichen Beschaffungsverfahren.
BYD erklärte dazu, dass auf europäische Fahrzeug- und Cloud-Daten nicht aus China per Fernzugriff zugegriffen werden könne.
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