BYD-Aktie: Alles wieder anders!

Die Aktie von BYD hat ihre kurze Schwächephase bereits wieder überwunden. Der Grund für den Aufschwung beim chinesischen Autobauer ist indes schwer auszumachen.

Auf einen Blick:
  • Die BYD-Aktie ist mit einem Plus von vier Prozent in den Donnerstag gestartet
  • Damit hat der chinesische Konzern seine kurze Durststrecke wieder beendet
  • Die Exportpläne des Autobauers scheinen Anleger und Analysten zu überzeugen
  • Auf dem Heimatmarkt aber kämpft der Hersteller mit rückläufigen Absatzzahlen

Der nächste Börsentag, der nächste Kurssprung. Die Aktie von BYD, die bereits mit einem satten Aufschlag in die Woche gestartet war, hatte in der Folge jedoch zunächst korrigiert. Insbesondere am Mittwoch gerieten die Papiere nach Meldungen über einen Großbrand in einem Parkhaus des chinesischen Batterie- und Fahrzeugherstellers unter Druck. Am Donnerstag aber ist alles wieder anders: In Frankfurt schob sich die BYD-Aktie um rund vier Prozent auf zwischenzeitlich 12,22 Euro – und damit auf den höchsten Stand seit mehr als sieben Monaten.

BYD will sich ins Ausland retten

Was die gute Stimmung derzeit begründet, ist unklar. Es könnten unter anderem die ambitionierten Exportpläne von BYD für 2026 sein, über die finanzen.net am Mittwoch berichtete. Der Hersteller setzte massiv auf Auslandsmärkte, „um schwächelnde Inlandsverkäufe auszugleichen“, wie es heißt. Um seine Marktführerschaft im Elektroautosegment global zu verteidigen, setze BYD auf radikale technologische Innovationen wie die neueste Generation der Blade-Batterie, die von 10 auf 97 Prozent in nur neun Minuten geladen werden könne.

  • Gleichzeitig aber wachse der Druck durch neue Wettbewerber in China, heißt es einschränkend
  • Das BYD-Management betone jedoch, dass man sich nicht in ruinöse Preiskämpfe verwickeln lassen wolle

Das hat allerdings Folgen: Während BYD seine angestrebte Exportrate zuletzt von 1,3 auf 1,5 Millionen erhöhte, bricht der chinesische Markt nach Änderungen der E-Auto-Förderung seit Monaten weg.

BYD: Gewinn schmilzt, Analysten optimistisch

„Während die Verkäufe von in China produzierten Tesla-Modellen um mehr als 35 Prozent auf rund 128.000 Einheiten stiegen, musste BYD im gleichen Zeitraum einen Rückgang von 36 Prozent hinnehmen“, schreibt finanzen.net. Schon im vergangenen Jahr ging der Gewinn erstmals seit vier Jahren zurück. Anleger und Analysten bleiben gleichermaßen optimistisch: Von 31 Beobachtern empfehlen laut aktien-guide 28 BYD zum Kauf, zwei zum Halten und nur einer zum Verkauf.

BYD-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue BYD-Analyse vom 20. April liefert die Antwort:

Die neusten BYD-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für BYD-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 20. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

BYD: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)