BYD-Aktie: Absolut am Ende!

Die BYD-Aktie setzt ihren Abwärtstrend fort, während Analysten optimistische Kursziele nennen. Neue Produktpläne für Europa könnten die Wende bringen.

Auf einen Blick:
  • Aktie verliert weiter an Wert
  • Analysten sehen Kurspotenzial
  • Neuer SUV für Europa geplant
  • BYD baut Produktion in Ungarn aus

Einen weiteren Nackenschlag hat heute die Aktie von BYD hinnehmen müssen. 8,50 Euro werden an den Börsentafeln noch angezeigt. -2,92 % ging es am Dienstag bis dato abwärts, schon gestern hatte die Aktie wieder -1,58 % abgegeben. Das Papier ist inzwischen um circa 20 % von wichtigen technischen Trendindikatoren entfernt. Es befindet sich also sehr klar in einem Abwärtstrend.

Das passt auch zu den statistischen Eindrücken. Minus 18,3 % stehen im laufenden Jahr bislang zu Buche. Innerhalb der vergangenen zwölf Monate sind die Kurse um 45 % nach unten gelaufen. Damit befindet sich die Aktie sicherlich in einem unerwarteten Krisenmodus.

BYD: Zölle sind eines der Probleme

Das ist die eine Seite. Die andere Seite ist die Bewertung durch Analysten. Analysten sind weiterhin der Meinung, dass die Aktie mehr als 14 Euro wert sei. Dort liegen jedenfalls die durchschnittlichen Kursziele.

BYD Aktie Chart

BYD selbst hat in letzter Zeit einiges dafür getan, um die Stimmung wieder zu verbessern. So verfügt das Unternehmen derzeit über durchaus interessante Produktmeldungen. Konkret bedeutet dies, dass die Chinesen ihren Great Tang SUV bis 2026 in Europa an den Start bringen wollen. Das Fahrzeug soll dann in Europa, konkret wohl in der EU, verkauft werden.

Die Pläne könnten sich allerdings aus Sicht der Börsen (wohl) mit den Vorhaben der EU beißen, Zölle auf chinesische Plug-in-Hybridfahrzeuge zu erheben. Allerdings versucht BYD, dagegen anzusteuern. Das Unternehmen möchte in Europa mit dem neuen Fahrzeug ein vollelektrisches SUV anbieten und darüber hinaus ohnehin vor Ort produzieren.

So dürfte das Werk in Ungarn bis Ende des Jahres die Volllast erreichen. Zudem war vor einigen Wochen bekannt geworden, dass BYD möglicherweise eine zweite Produktionsstätte in Europa eröffnen möchte. Dafür wurden bereits Kooperationspartner gesucht, ganz konkret geht es um die Übernahme eines Werkes von Stellantis.

Genau dies dürfte sich an den Börsen möglicherweise mit etwas Verzögerung auszahlen, hoffen zumindest die Analysten, wie bereits beschrieben.

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