BYD hat am 30. Oktober für Januar bis September 2026 Kredit- und Vermögenswertminderungen von insgesamt 3.654.330 Tausend RMB offengelegt. Nach Unternehmensangaben verringerten diese Belastungen den Vorsteuergewinn des Zeitraums um denselben Betrag. Den größten Posten bildeten Abschreibungen auf Lagerbestände.
Auf diese entfielen 2.794.209 Tausend RMB. Die übrigen Wertminderungen betrafen weitere Vermögenswerte und Kreditrisiken. Die Pflichtmitteilung bezifferte damit eine konkrete Belastung der Ergebnisrechnung für die ersten neun Monate.
Gewinnwachstum bleibt hinter Erwartungen zurück
Im Quartalsbericht vor gut einer Woche meldete BYD für das dritte Quartal 2026 einen Nettogewinn von 10 Milliarden yuan. Das entsprach einem Zuwachs von 28 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Laut Reuters blieb das Ergebnis dennoch hinter den zusammengetragenen Schätzungen der Analysehäuser zurück.
Der Umsatz stieg um 13,6 Prozent auf 221,5 Milliarden yuan. Damit endete eine Serie von vier aufeinanderfolgenden Quartalen mit rückläufigen Erlösen. Auch der Umsatz verfehlte allerdings die Erwartungen.
Für Januar bis September 2026 hatte BYD einen Rückgang des zurechenbaren Nettogewinns um 4,24 Prozent ausgewiesen. Der Gewinnanstieg im dritten Quartal ging somit mit einem weiterhin rückläufigen Ergebnis für den längeren Berichtszeitraum einher.
Auslandsabsatz und Produktionspläne
Bei den bereits veröffentlichten Oktober-Absatzzahlen standen 490.168 Fahrzeuge zu Buche, ein Plus von 10,97 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Reuters zufolge glich das starke Auslandsgeschäft die schwache Inlandsnachfrage und den intensiven Preiswettbewerb aus.
Einen Ausbau der Produktion plante unterdessen die BYD-Marke Fang Cheng Bao: Medienberichten vom 1. November zufolge sollte die Fertigung im November steigen, um Lieferwartezeiten zu verkürzen. Die Marke hatte dem Bericht zufolge die Schwelle von 600.000 kumulierten Verkäufen überschritten.
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