Bei BYD trafen zuletzt (am Freitag) zwei sehr unterschiedliche Nachrichten aufeinander: stark steigende Auslandsverkäufe und schärfere Qualitätskontrollen in China. Die Aktie verlor am Freitag in Frankfurt 0,52 % auf 9,44 Euro; innerhalb einer Woche ging es um 4,91 % nach unten. Die Aktie ist damit weiterhin im klaren Abwärtstrend.
BYD. Nur im Ausland stark
Außerhalb Chinas hat BYD die Verkäufe zuletzt ungefähr verdoppelt. Der Konzern ist damit weniger allein vom hart umkämpften chinesischen Markt abhängig. Die August-Daten zeigen zugleich Unterschiede zwischen den Marken. BYD und Fang Cheng Bao schnitten besser ab, Denza und Yangwang verzeichneten Rückgänge.
In China prüften Behörden Fahrzeuge mehrerer Hersteller. Bei einem Qin L DM-i von BYD lag der Verbrauch in einem festgelegten Betriebsmodus über dem angegebenen Wert. Als mögliche Konsequenz wird über längere vorgeschriebene Straßentests für neue Elektroautos gesprochen. Im Raum stehen 30.000 Kilometer.
Das wäre für BYD kein Nebendetail. Der Hersteller arbeitet mit kurzen Entwicklungszyklen und bringt regelmäßig neue Modelle heraus. Eine Verdoppelung der Erprobungsstrecke könnte zusätzliche Zeit vor dem Verkaufsstart erfordern.
BYD Aktie Chart
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