BYD-Aktie: -8,52 % fast direkt vor den Quartalszahlen!

Im September verkaufte BYD 189.000 Fahrzeuge im Ausland; die Aktie verlor binnen vier Wochen 8,5 Prozent.

Auf einen Blick:
  • Aktie binnen vier Wochen 8,5 Prozent schwächer
  • Quartalszahlen erscheinen am 29. Oktober
  • 189.000 Fahrzeuge im September exportiert
  • Analysten-Kursziele liegen im Schnitt bei 14 Euro

Die chinesische BYD hat sich auch am Montag nicht vernünftig am Markt durchsetzen können. 8,31 Euro werden angezeigt. Es ging um 0,59 % zurück. Die Aktie ist inzwischen zwar langsam, aber doch stetig auf dem Weg nach unten. Innerhalb von vier Wochen ging es um 8,5 % abwärts, seit Jahresanfang um 22,2 %.

Das Vertrauen der Märkte in die chinesische Aktie scheint nicht besonders groß zu sein. Die Notierung liegt 11,01 % unterhalb des GD100 und 17,7 % unter der 200-Tage-Linie, was zeigt, dass die Märkte hier relativ empfindlich sind, was BYD betrifft. Warum? BYD hat zumindest nicht erkennen lassen, dass die Zahlen tatsächlich besonders positiv ausfallen werden. Der Umstand, dass der chinesische Markt recht schwach ist, hat hier die Notierung massiv nach unten gedrückt.

Ausbruch auf 10,50 Euro ist gescheitert

Vor allem seit Anfang August hatte die Aktie einen Ausbruch versucht, bis auf 10,50 Euro. Seither geht es doch in Schüben immer weiter nach unten.

BYD Aktie Chart

Am 29. Oktober werden nun die Zahlen zum vergangenen Quartal publiziert. Hier dürfte allerdings die Überraschung recht groß werden, denn das Unternehmen hat durchaus Erfolge erzielt.

Und zwar ist der Export deutlich kräftiger, als man vielleicht annehmen durfte. Im September allein sind 189.000 Fahrzeuge im Ausland verkauft worden. Das kompensiert die Schwäche im chinesischen Markt zumindest etwas.

Die Gesamtzahlen sind etwas gestiegen und insofern hat BYD vielleicht einiges vorzuzeigen.

Allerdings bleibt die Nachrichtenlage relativ schwankend. So hat BYD zwar immer mal wieder positive Nachrichten, wie zum Beispiel Ankündigungen zum Ausbau der Belegschaft in Europa bis zum Jahr 2030 auf über 40.000 Beschäftigte. Andererseits gibt es auch Schwierigkeiten mit einzelnen Fahrzeugen.

Zudem ist BYD zuletzt mit dem Plan an die Öffentlichkeit getreten, in Frankreich den Bau einer Fabrik zu prüfen. Das dürfte angesichts der aktuellen Ereignisse in Frankreich zumindest wiederum aus dem Fokus der Investoren geraten sein.

Lange Rede, kurzer Sinn: BYD ist vergleichsweise trendschwach.

Analysten gehen allerdings auch vor den Zahlen immer noch davon aus, dass die Aktie kräftig steigen kann. Die Notierungen sollen auf 14 Euro klettern, so jedenfalls die durchschnittlichen Kursziele.

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