BYD findet an der Börse weiterhin keinen Weg aus dem Abwärtstrend. Selbst die zuletzt deutlich angehobenen Exportziele haben der Aktie keinen neuen Schwung gegeben. Am Montag gewinnt das Papier lediglich rund 0,1 %.
Dabei entwickelt sich gerade das Auslandsgeschäft mit hohem Tempo. Im August setzte BYD mehr als 189.000 Fahrzeuge außerhalb Chinas ab. Der Konzern hat daraufhin seine Planung für das Gesamtjahr deutlich erhöht.
Bis zu 2 Millionen Fahrzeuge für den Export
Statt der bislang vorgesehenen rund 1,5 Millionen Fahrzeuge sollen nun 1,9 bis 2 Millionen Fahrzeuge exportiert werden. Am unteren Ende entspricht das einer Anhebung um knapp 27 %. Auch zahlreiche neu eingeführte Modelle konnten die Stimmung an der Börse bislang nicht verbessern.
Technisch bleibt die Ausgangslage schwach. Die Aktie notiert rund 10 % unter dem GD100. Auch die Marke von 10 Euro ist weiterhin nicht zurückerobert. Damit fehlen wichtige Voraussetzungen für eine nachhaltige Verbesserung des Chartbildes.
BYD Aktie Chart
Die Analysten beurteilen die geschäftlichen Aussichten deutlich positiver. Ihre Kursziele liegen teilweise mehr als 45 % oberhalb der aktuellen Notierung. Einen wesentlichen Grund dafür liefert die Expansion außerhalb Chinas, die BYD zunehmend unabhängiger vom hart umkämpften Heimatmarkt macht.
An der Börse hat sich diese Entwicklung bislang kaum niedergeschlagen. Weder die mehr als 189.000 im August exportierten Fahrzeuge noch die kräftig erhöhte Jahresplanung haben den Abwärtstrend beendet. Der minimale Kursgewinn am Montag reicht dafür ebenfalls nicht aus.
BYD-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue BYD-Analyse vom 14. September liefert die Antwort:
Die neusten BYD-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für BYD-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 14. September erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
