Borussia Dortmund hat sich mit Nico Schlotterbeck auf einen konkreten Zeitplan geeinigt. Die Entscheidung über die Zukunft des 26-jährigen Nationalspielers soll während der Länderspielpause im März fallen. Das berichtet die „Sport-Bild“. Sportdirektor Sebastian Kehl hatte zuvor auf eine schnelle Klärung gedrängt.
Der BVB hat dem Abwehrspieler ein Angebot zur langfristigen Vertragsverlängerung vorgelegt. Schlotterbecks aktueller Kontrakt läuft bis Sommer 2027. Das neue Angebot beinhaltet neben einer deutlichen Gehaltserhöhung auch eine Ausstiegsklausel, die ab 2027 gültig wäre. Damit würde sich Dortmund für den Fall absichern, dass der ehrgeizige Innenverteidiger doch noch den Schritt zu einem internationalen Topclub wagen möchte.
Real Madrid mischt mit
Genau hier liegt das Problem: Schlotterbeck steht auch bei Real Madrid hoch im Kurs. Der spanische Rekordmeister sucht Verstärkung für die Defensive, da die Verträge von David Alaba und Antonio Rüdiger im Sommer auslaufen. Schlotterbeck gilt als Kandidat für die kommende Transferperiode.
Am Freitagabend gegen Mainz 05 wird Schlotterbeck wegen seiner fünften Gelben Karte fehlen. Auf dem Platz läuft es für den BVB unter Trainer Niko Kovac aktuell hervorragend: 16 Punkte aus den letzten sechs Bundesligaspielen in diesem Jahr haben den Rückstand auf Tabellenführer Bayern auf nur noch sechs Punkte verkürzt.
Quartalszahlen überzeugen
Auch wirtschaftlich präsentiert sich der Verein solide. Im zweiten Quartal erzielte der BVB einen Umsatz von 139 Millionen Euro, ein Plus von 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders stark entwickelten sich die Bereiche Spielbetrieb und Werbung. Das EBITDA lag bei 29 Millionen Euro, was einer Marge von 20,8 Prozent entspricht.
Die erhöhten Personalkosten spiegeln die verstärkten Investitionen in den Kader wider. Mit Spielern wie Silva, Couto und Chukwuemeka hat der BVB gezielt hochkarätige Verstärkungen geholt. Der sportliche Erfolg gibt den Verantwortlichen recht.
Die BVB-Aktie notiert aktuell bei 3,31 Euro. Analysten sehen weiteres Potenzial: Mit einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von nur 0,8 für das laufende Geschäftsjahr liegt der Titel deutlich unter dem Branchendurchschnitt von 3,1. Sollte der BVB in der Champions League die Achtelfinal-Hürde gegen Atalanta nehmen, würden zusätzliche TV-Einnahmen von 12,5 Millionen Euro winken.
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