Borussia Dortmund lädt seine Aktionäre zur ordentlichen Hauptversammlung am 23. November 2026 nach Dortmund. Auf der Tagesordnung stehen weder Dividende noch Kapitalmaßnahmen. Interessanter sind zwei Satzungsänderungen und eine Vorsorgeregelung für virtuelle Versammlungen.
Tagesordnung ohne Gewinnverwendung
Die Versammlung beginnt um 11:00 Uhr in der Messe Dortmund. Vorgesehen sind die Feststellung des Jahresabschlusses zum 30. Juni 2026 und die Billigung des Vergütungsberichts. Hinzu kommen die Entlastung von Geschäftsführung und Aufsichtsrat sowie die Wahl von Deloitte zum Abschlussprüfer für 2026/2027.
Eine Gewinnverwendung steht nicht an. Der Jahresabschluss der Gesellschaft weist einen Bilanzgewinn von null Euro aus, über eine Ausschüttung wird deshalb nicht abgestimmt.
Satzung und virtuelles Format
Die Satzungsänderungen sind rein redaktionell. Sie passen Bezeichnungen an, etwa die kürzlich erfolgte Umbenennung der DFL in Bundesliga e.V., und ergänzen Registerangaben. Am Unternehmensgegenstand ändert sich nichts.
Mehr Gewicht hat der Vorschlag zu virtuellen Hauptversammlungen. Die bestehende Ermächtigung läuft bis November 2027. Sie soll nun vorsorglich erneuert werden, allerdings nur für zwei Jahre statt der gesetzlich möglichen fünf.
Die Geschäftsführung betont, dass sie am Präsenzformat festhält. Von der Ermächtigung hat der Klub bisher keinen Gebrauch gemacht, ausgenommen die Corona-Jahre 2020 und 2021. Konkrete Pläne für ein virtuelles Format gibt es nicht.
Fristen für Aktionäre
Wer teilnehmen will, muss sich bis zum 16. November anmelden. Maßgeblich ist der Anteilsbesitz zum 1. November. Ergänzungsverlangen zur Tagesordnung müssen bis zum 23. Oktober eingehen, Gegenanträge bis zum 8. November. Das Grundkapital ist in rund 110,4 Millionen Aktien eingeteilt.
Sportlich ein Dämpfer
Parallel dazu zeigt der Rasen Spuren der Länderspielpause. Gegen Werder Bremen führte der BVB bis zur 88. Minute mit 2:0 und kam am Ende nur zu einem 2:2. Ex-Spieler Niclas Füllkrug glich in der Nachspielzeit aus. Trainer Niko Kovac will daraus „kein Drama machen“. Die Aktie gab zeitweise leicht auf 3,08 Euro nach.
Der Oktober bleibt eng getaktet. Am Mittwoch spielt Dortmund in der Champions League bei Bodö/Glimt, später folgen Aserbaidschan, das Pokalduell mit Bremen und das Spitzenspiel gegen Bayern München.
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