In einem insgesamt schwachen Marktumfeld war die Brown-Forman-Aktie am Donnerstag mit einem Kursplus von zehn Prozent der mit Abstand stärkste Wert im breiten US-Leitindex S&P 500. Was steckte hinter der starken Performance des US-amerikanischen Spirituosenherstellers?
Interesse aus Frankreich
Grund für den Kurssprung der Brown-Forman-Aktie sind Übernahmegerüchte. Laut einem Bericht des Wirtschaftsnachrichtendienstes Bloomberg prüft der französische Spirituosengigant Pernod Ricard, bekannt für die Marken Absolut Wodka, Jameson und Havana Club, derzeit eine Übernahme von Brown-Forman.
Laut Bloomberg haben bereits erste Sondierungsgespräche zwischen den beiden Getränkekonzernen über einen möglichen Zusammenschluss stattgefunden. Während die Brown-Forman-Aktie zweistellig zulegte, gaben die Papiere von Pernod Ricard leicht nach, da Anleger die hohen Kosten einer solchen Megaakquisition einpreisen.
Grund für das Interesse der Franzosen könnte die niedrige Bewertung von Brown-Forman sein. In den letzten drei Jahren ging der Aktienkurs des US-Spirituosenherstellers um über 60 Prozent zurück. Analysten sehen die Brown-Forman-Aktie auf fundamentaler Basis um bis zu 35 Prozent unterbewertet. Diese günstige Bewertung hat das Unternehmen nun offenbar zu einem Ziel für strategische Käufer gemacht, die sich das ikonische Portfolio (insbesondere Jack Daniel’s) sichern wollen.
Der Markt steht unter Druck
Der Markt für Premium-Spirituosen stand zuletzt unter Druck, vor allem weil in den USA die Volumina sinken. Ein Zusammenschluss von Pernod Ricard und Brown-Forman würde einen neuen globalen Champion schaffen, der dem Marktführer Diageo ernsthaft Konkurrenz machen könnte. Anleger setzen darauf, dass ein Bietergefecht oder eine hohe Übernahmeprämie den Kurs weiter stützt.
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