Broadcom erreichte im Dezember mit 414,61 Dollar ein neues Rekordhoch und setzte dann den Rückwärtsgang ein. Mittlerweile notiert die Aktie rund 15 Prozent tiefer bei unter 355 Dollar. Der Grund: Investoren sind sich unsicher, ob die hohen KI-Ausgaben sich rentieren. Dennoch: Trotz dieser Sorgen läuft das Geschäft von Broadcom hervorragend.
Der Umsatz stieg um 28 Prozent, die Brutto-Gewinnmargen liegen bei über 75 Prozent und der Hersteller von KI-Spezialchips verzeichnete einen 74-Prozent-Anstieg im Bereich KI-Halbleiter. Zudem kann sich das Unternehmen über einen riesigen Auftragsbestand von 73 Mrd. Dollar freuen, vor allem durch Hyperscaler wie Google, Meta und OpenAI.
Broadcom Aktie Chart
Broadcom ist ein Big Player
Broadcom ist eine der führenden Alternativen zu Nvidia und bedient mit seinen maßgeschneiderten Chips spezifische KI-Aufgaben. Diese Nische könnte sich als Schlüssel für weiteres Wachstum erweisen.
Neben den erfolgreichen Hardware-Bereichen stützt sich Broadcom auch auf die Software-Infrastruktur von VMware, die stabile Einnahmen liefert und die Volatilität im Halbleiterbereich ausgleicht.
Broadcom: Das sind die Risiken
Broadcom hat einen KGV von 74 und ist damit hoch bewertet. Jedoch: Das Vorwärts-KGV, das die erwarteten Gewinne der kommenden 12 Monate als Grundlage nimmt, ist mit 35 dagegen niedriger bewertet.
Der zunehmende Wettbewerb, insbesondere durch AMD, und die Abhängigkeit von wenigen Großkunden könnten die Kurse unter Druck setzen. Falls ein großer Kunde wie Google die Aufträge verzögert oder reduziert, könnte dies zu massiven Umsatzverlusten führen.
Für Investoren bieten sich hier jedoch Chancen. Der Rückgang der Aktie könnte eine ideale Einstiegsmöglichkeit darstellen, insbesondere wenn Broadcom weiterhin als einer der Hauptlieferanten im boomenden KI-Markt agiert. Wer also langfristig auf starke Finanzzahlen und Marktdominanz setzt, könnte jetzt einen guten Zeitpunkt zum Kaufen erwischen.
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