Mark Zuckerberg redet nicht lange um den heißen Brei herum. Im jüngsten Earnings-Call von Meta ließ er eine Zahl fallen, die aufhorchen lässt: mehr als ein Gigawatt an eigenem Custom-Silicon rollt Meta gerade aus. Entwickelt gemeinsam mit Broadcom.
Ein Gigawatt ist keine Kleinigkeit
Um das einzuordnen: Ein Gigawatt Rechenleistung ist keine Randnotiz in einer Investorenpräsentation. Das ist ein klares Bekenntnis zu eigener KI-Infrastruktur, weg von der Abhängigkeit von Nvidia, hin zu maßgeschneiderten Chips. Und Broadcom ist der Partner, der das möglich macht.
Für Broadcom ist das wohl der wichtigste Satz, der in diesem Quartal über das Unternehmen gesagt wurde. Nicht von Broadcoms eigenem Management, sondern von Zuckerberg.
Broadcom Inc. Aktie Chart
Das Geschäft mit Custom-Silicon boomt
Broadcom hat sich in den vergangenen Jahren systematisch als Anbieter von kundenspezifischen KI-Beschleunigern positioniert. Google mit seinen TPUs, jetzt Meta in dieser Größenordnung. Das Muster ist eindeutig: Die großen Hyperscaler wollen ihre eigenen Chips, und Broadcom liefert das Handwerk dazu.
Was Zuckerberg im Call nicht sagte: wie viel Meta dafür bezahlt. Details nannte das Unternehmen nicht. Aber wer glaubt, dass mehr als ein Gigawatt Custom-Silicon ein Schnäppchen ist, irrt sich.
Broadcom profitiert, solange Meta baut
Die Frage ist nicht, ob diese Partnerschaft gut für Broadcom ist. Die Frage ist, wie lange Meta in diesem Tempo weiterbaut. Zuckerberg hat in der Vergangenheit gezeigt, dass er bereit ist, Milliarden in Infrastruktur zu versenken, und diesmal klingt er nicht wie jemand, der auf die Bremse tritt. Für Broadcom ist das genau die Art von Kunde, die man sich wünscht.
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