Broadcom: Genau das überzeugt den Markt!

Broadcom positioniert sich mit KI-Chips und Netzwerktechnik als Infrastrukturpartner für Hyperscaler wie OpenAI. Die Aktie testet eine wichtige Chart-Unterstützung.

Auf einen Blick:
  • Neue Wi-Fi-8-Plattform für KI am Netzwerkrand
  • Stark wachsendes KI-Halbleitergeschäft mit hohem Backlog
  • Strategische Partnerschaft mit OpenAI für KI-Kapazitäten
  • Aktienkurs an wichtiger technischer Unterstützungszone

Broadcom befindet sich im Chart aktuell an einer Unterstützungszone, die im vergangenen Jahr mehrfach angelaufen wurde und auch in diesem Jahr bereits getestet wurde. Sollte sich das aktuelle Muster fortsetzen, könnte es nun zu einem neuen Schub nach oben kommen.

Rechenzentrum und KI als Wachstumstreiber

Auf der CES 2026 hat Broadcom am 6. Januar eine einheitliche Wi-Fi-8-Plattform vorgestellt und damit klar signalisiert, wohin die Reise gehen soll. KI-Workloads wandern nicht nur ins Rechenzentrum, sondern zunehmend an den Netzwerkrand in Router, Gateways und Heimnetze. Mit dem BCM4918 als zentraler Recheneinheit inklusive „Neural Engine“ und Security-Beschleunigung sowie den Wi-Fi-8-Radios BCM6714 und BCM6719 adressiert Broadcom genau den Schmerzpunkt, den viele Nutzer derzeit spüren. Der CES-Auftritt ist dabei mehr als reine Produktpflege. Er ist der Versuch, das Narrativ zu erweitern, nicht nur „KI-Chips für Hyperscaler“, sondern „KI-Infrastruktur von der Cloud bis ins Wohnzimmer“.

Der eigentliche Treiber bleibt jedoch das Rechenzentrum und dort spielt Broadcom inzwischen in einer Liga, die früher fast ausschließlich Nvidia vorbehalten war. In aktuellen Marktberichten wird betont, wie stark Broadcoms KI-Halbleitergeschäft wächst und wie hoch die Visibilität inzwischen ist, inklusive eines kolportierten KI-Backlogs von über 70 Mrd. US-Dollar.

In dieses Bild passt auch die immer wieder aufgegriffene Großstory rund um OpenAI. Broadcom wird als zentraler Infrastrukturpartner beim mehrjährigen Aufbau massiver KI-Kapazitäten genannt, wobei sich der Rollout ab der zweiten Jahreshälfte 2026 bis weit in das nächste Jahrzehnt erstrecken soll. Für Broadcom ist das strategisch wertvoll. Es stärkt die Position in den „Plumbing-Schichten“ der KI-Welt, Networking, Interconnects und Optik, also genau dort, wo Volumen und Margen zusammenkommen, sobald Rechenzentren in die nächste Ausbaustufe gehen.

Broadcom-Aktie im Chart-Check

Das Hoch aus dem Dezember bildet ab der Marke von 400 US-Dollar eine Widerstandszone. Aktuell notiert der Markt leicht über der 100-Tagelinie sowie über den letzten Tiefs. Diese Tiefs bilden eine Unterstützungszone, unter der sich noch ein offenes Gap befindet. Dieses reicht von rund 321,50 US-Dollar bis 307,66 US-Dollar. Solche Gaps wirken häufig anziehend auf den Markt und könnten bei einem Unterschreiten der Tiefs geschlossen werden. Aktuell sieht es jedoch danach aus, als könnte die Zone erneut halten. Sollten die Kurse über den letzten Verlaufshochs bei rund 360 US-Dollar schließen, könnte das ein Indiz für weiter steigende Kurse sein. Hier die Broadcom-Aktie im Tageschart.

Broadcom

Den Link zu Tradingview und dem Chart findest du hier: https://www.tradingview.com/x/jOtN6lWz/

Sollte sich der Kurs über den letzten Hochs halten, könnte das eine Kauf-Chance ergeben. Das Ziel dieser Idee wären das Hoch sowie ein möglicher Bruch darüber.

Sollte der Ausbruch jedoch ausbleiben und es zu einer Abweisung kommen, könnte sich im kurzfristigen Bereich eine Short-Chance ergeben. Das Ziel läge dann zunächst an der Unterstützungszone bei rund 320 US-Dollar. Sollte diese ebenfalls unterschritten werden, könnte es auch in Richtung der 280 US-Dollar gehen.

Ihr Konrad

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