Broadcom-Aktie: Zeit für Gewinnmitnahmen?

Der Verkauf von 30.000 Broadcom-Aktien durch den eigenen Chefjurist sorgt für Aufmerksamkeit und lässt den Kurs sinken, obwohl Analysten weiterhin aufsteigendes Potenzial sehen.

Auf einen Blick:
  • Chefjurist verkauft Aktien im Wert von 10 Millionen USD
  • Aktienkurs fällt trotz guter KI-Stimmung deutlich
  • Managerverkäufe werden als mögliches Warnsignal interpretiert
  • Broadcom gilt als stiller Profiteur des KI-Booms

Broadcom gilt als vergleichsweise stiller, aber großer Profiteur des KI-Booms. Analysten trauen der Aktie noch viel Aufwärtspotenzial zu und verteilen fleißig Kaufempfehlungen. Doch nach einer bereits imposanten Rallye scheint mancher Anteilseigner auch eine Gelegenheit für Gewinnmitnahmen zu erkennen.

Auf die Seite der Verkäufer schlug sich kürzlich der eigene Chefjurist Mark David Brazeal. Wie Börsenmitteilungen zu entnehmen ist, trennte jener sich in dieser Woche von 30.000 Anteilsscheinen und erzielte damit einen Erlös von etwas mehr als zehn Millionen US-Dollar. Über die Beweggründe von Brazeal ist nichts weiter bekannt. Dass die Verkäufe nach einer monatelangen Rallye stattfinden, dürfte aber eher kein Zufall sein.

Ein Warnsignal für Broadcom-Aktionäre?

An den Märkten sorgt es stets für viel Aufmerksamkeit, wenn hohe Tiere eines Unternehmens Aktien verkaufen. Schließlich wird damit mindestens impliziert, dass in der Chefetage nicht mehr mit weiteren Kursaufschlägen gerechnet wird. Dieses Signal kommt bei Broadcom in einer Phase einer monatelangen Seitwärtsbewegung auf hohem Niveau.

Broadcom Aktie Chart

Es dauerte nicht lange, bis weitere Anleger dem Beispiel des Chefjuristen folgten und so ließ die Aktie zuletzt sichtlich Federn. Am Donnerstag ging es trotz guter Stimmung im KI-Segment um 3,2 Prozent auf 332,48 Dollar in Richtung Süden. Dort angekommen ist es nicht mehr weit bis zum Support bei 320 Dollar.

Ruhige Zeiten

Käufe und Verkäufe von Managern müssen keine tiefere Bedeutung haben. Oftmals sind entsprechende Transaktionen monatelang im Voraus geplant, um nicht den Verdacht von Insiderhandel aufkommen zu lassen. Dennoch lässt sich nicht vermeiden, dass an den Märkten munter spekuliert und interpretiert wird. Bei Broadcom fehlt es zudem an anderen Neuigkeiten, weshalb das Thema vielleicht mehr als nötig in den Vordergrund tritt.

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