Google-Mutter Alphabet hat soeben ihre Investitionspläne für 2026 vorgelegt – und die haben es in sich. Mit einem angekündigten Infrastruktur-Budget von 175 bis 185 Milliarden US-Dollar liegt der Konzern etwa 55 Prozent über den Erwartungen der Wall Street. Für Broadcom, den strategischen Partner hinter Googles Tensor Processing Units (TPUs), könnte das einen massiven Auftragsschub bedeuten.
Die Zahlen hinter dem Optimismus
Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten: Nachdem Broadcom am Mittwoch noch unter 300 US-Dollar gerutscht war, schnellte die Aktie im nachbörslichen Handel um rund 5,6 Prozent nach oben und eroberte die Marke von 330 Dollar zurück. Der Grund: Broadcom entwickelt und fertigt die maßgeschneiderten KI-Chips, die Alphabets Cloud- und KI-Infrastruktur antreiben. Ein derart aufgestocktes Capex-Budget dürfte sich direkt in höheren Chip-Bestellungen niederschlagen.
Die operative Entwicklung des Halbleiterherstellers untermauert die positive Stimmung. Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2025 meldete Broadcom einen Umsatz von 18,02 Milliarden Dollar – ein Plus von 28,2 Prozent im Jahresvergleich. Zudem wurde die vierteljährliche Dividende auf 0,65 Dollar je Aktie angehoben.
Gemischte Signale von Insidern und Institutionellen
Während große Investoren weiter auf Broadcom setzen, gibt es auch Gegenbewegungen. High Note Wealth LLC etwa stockte seine Position im dritten Quartal um beachtliche 461,7 Prozent auf. Auch Cathie Woods ARK Invest kaufte im Januar 2026 Aktien zu – ein Zeichen für anhaltendes Vertrauen aus dem Growth-Segment.
Auf der anderen Seite verkaufte CEO Hock E. Tan Anfang Januar 70.000 Aktien im Wert von rund 24,3 Millionen Dollar. Solche Insider-Verkäufe sind zwar nicht ungewöhnlich, werfen aber bei hohen Bewertungen regelmäßig Fragen auf.
Alphabet-Budget als Rückenwind
Die Investmentbank Jefferies bekräftigte am 5. Februar ihre Kaufempfehlung für Broadcom. Die Analystenhäuser werten Alphabets Ausgabenoffensive als klares Signal, dass die großen Tech-Konzerne trotz Zweifeln an der Monetarisierung von KI weiter massiv in Hardware investieren. Für Broadcom, das eng mit Alphabet verzahnt ist, ergibt sich daraus eine Planungssicherheit, die in einem volatilen Marktumfeld selten geworden ist.
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