Broadcom Aktie: Jalapeño läuft Ende 2026 bei Microsoft

Broadcom und OpenAI entwickeln neuen KI-Chip, doch die Aktie fällt stark. Trotz hoher Umsatzprognosen enttäuschen die Zahlen einige Analysten.

Auf einen Blick:
  • Gemeinsamer KI-Chip mit OpenAI
  • Rechenkosten sollen sich halbieren
  • Umsatzprognose von 100 Milliarden Dollar
  • Aktie verliert über 20 Prozent

Broadcom baut mit OpenAI den neuen KI-Chip „Jalapeño“. Der Konzern verspricht eine Revolution im Rechenzentrum. Die Börse reagiert darauf mit einem massiven Abverkauf. Bei dem Halbleiter-Riesen klaffen Vision und Realität aktuell weit auseinander.

Der Angriff auf die Kosten

Der neue Prozessor ist speziell für große Sprachmodelle konzipiert. Broadcom entwickelte den Chip in nur neun Monaten bis zur Produktionsreife. Erste Tests zeigen ein enormes Potenzial. Der Chip halbiert die Rechenkosten im Vergleich zu herkömmlichen Grafikprozessoren.

Eine aufwendige Flüssigkühlung ist dabei nicht nötig. TSMC übernimmt die Fertigung der Bauteile. Ende 2026 sollen die ersten Prozessoren in den Rechenzentren von Microsoft laufen. Broadcom positioniert sich damit als unverzichtbarer Partner für die großen Tech-Giganten.

Milliarden-Wette auf die KI-Zukunft

Das Management ruft ehrgeizige Ziele aus. Bis 2027 sollen die Verkäufe von KI-Chips die Marke von 100 Milliarden US-Dollar knacken. Aufträge über 30 Milliarden US-Dollar sind bereits vertraglich gesichert.

Für das laufende dritte Quartal rechnet Broadcom mit KI-Umsätzen von rund 16 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einer Verdreifachung zum Vorjahr. Einige Analysten hatten hier allerdings noch etwas mehr erwartet. Die Folge: Enttäuschung am Markt.

Insider verkauft nach Rekordhoch

Die Aktie befindet sich in einer scharfen Korrektur. Anfang Juni markierte das Papier noch ein Rekordhoch bei 429,60 Euro. Seitdem ging es steil bergab. Am Donnerstag schloss der Kurs bei 332,95 Euro. Das entspricht einem Minus von gut 22 Prozent seit dem Hoch.

In diese Schwächephase hinein trennt sich das Management von Anteilen. Insider Mark David Brazil meldete am Donnerstag den geplanten Verkauf von 25.000 Aktien. Solche Signale machen Anleger nervös.

Trotz des aktuellen Gegenwinds bleiben Branchenexperten optimistisch. Die Investmentbank CLSA bestätigte ihr „Outperform“-Rating. Die Analysten sehen das Kursziel bei 600 US-Dollar. Broadcom muss nun beweisen, dass die ehrgeizigen Umsatzziele der neuen KI-Sparte tatsächlich erreichbar sind.

Broadcom-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Broadcom-Analyse vom 26. Juni liefert die Antwort:

Die neusten Broadcom-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Broadcom-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 26. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Broadcom: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)