British American Tobacco Aktie: 9.000 Stellen fallen weg

British American Tobacco streicht rund 9.000 Stellen und setzt auf KI-gesteuerte Produkte. Trotz Umbau hält der Konzern an Dividende und Prognose fest.

Auf einen Blick:
  • Rund 9.000 Stellen werden gestrichen
  • Fokus auf KI und neue Produkte
  • Jährliche Einsparungen von 600 Millionen Pfund
  • Zwischendividende von 245 Pence bestätigt

British American Tobacco (BAT) baut den Konzern radikal um. Rund 20 Prozent der weltweiten Belegschaft verlieren ihren Arbeitsplatz oder werden ausgegliedert. Das Ziel: Ein digitaler Aufbruch.

Fokus auf neue Produkte

Insgesamt fallen rund 9.000 Stellen weg. Das Management plant, 5.500 Mitarbeiter direkt zu entlassen. Weitere 3.500 Rollen lagert der Konzern an externe Partner aus.

Das Sparprogramm trägt den Namen „Fit2Win“. Bis 2028 will BAT so jährlich 600 Millionen Britische Pfund einsparen. Dieser Umbau soll den Fokus weg von der klassischen Zigarette lenken.

Künftig setzt das Unternehmen verstärkt auf ein Modell, das von Künstlicher Intelligenz gesteuert wird. Das Wachstum sollen künftig Produkte wie Vuse, Velo und glo bringen. Das US-Geschäft unter Reynolds American bleibt von diesen Maßnahmen vorerst unberührt.

An der Börse sorgten die Nachrichten für leichte Abgaben. Die Aktie verlor zuletzt 1,29 Prozent und steht bei 53,38 Euro. Im Tabakmarkt sanken die Volumina zuletzt um etwa 2,5 Prozent.

Stabiler Geldfluss für Anleger

Anleger erhalten eine Zwischendividende von insgesamt 245 Pence je Aktie. Diese Summe verteilt BAT auf vier gleiche Quartalszahlungen zu je 61,26 Pence. Die nächste Tranche erreicht die Depots am 14. August 2026.

Wer von dieser Zahlung profitieren will, muss das Papier vor dem Ex-Tag am 10. Juli besitzen. Ungeachtet des Umbaus hält der Konzern an seiner bisherigen Prognose fest. Das bereinigte Ergebnis je Aktie soll 2026 um fünf bis acht Prozent steigen.

Zusätzlich setzt das Unternehmen sein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm fort. Das Management rechnet weiterhin mit einem organischen Umsatzwachstum von bis zu fünf Prozent. Damit bleibt die Strategie trotz der personellen Einschnitte auf Kurs.

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