Bristol-Myers Squibb ist derzeit nichts für schwache Anlegernerven. Schon die siebte Sitzung in Folge schloss die Aktie im Minus – diesmal mit einem Rückgang um 1,58% auf 44,20 USD. Der Kurs hat seit Beginn des Jahres damit fast 21% verloren, während der Gesamtmarkt deutlich im Plus ist.
Schwacher Kursverlauf, starke fundamentale Kennzahlen
Auf den ersten Blick wirkt die Entwicklung des Aktienkurses natürlich recht ernüchternd, keine Frage. Beschäftigt man sich jedoch genauer mit den Fundamentaldaten, zeigt sich ein anderes Bild. In puncto Profitabilität verteilen die Analysten derzeit Bestnoten. Nur bei den prognostizierten Gewinnschätzungen hapert es derzeit noch. Die überdurchschnittliche Dividendenrendite von 5,5% – natürlich auch eine Folge der aktuellen Kursschwäche – ist ein zusätzlicher Pluspunkt der Aktie und könnte auf kurz oder lang Dividendeninvestoren anlocken.
Bristol-Myers Squibb Company Aktie Chart
Analysten uneins – aber mit positiver Tendenz
Während einige Marktmodelle nur eine Halteempfehlung aussprechen, zeigt sich ein großer Teil der Wall-Street-Analysten optimistischer: 13 Kaufempfehlungen stehen lediglich fünf Halteempfehlungen gegenüber. Ein Experte sprach sogar von einer „Strong Buy“-Gelegenheit und bezeichnete BMY als klassische Value-Chance mit Nachholpotenzial.
Neue Blockbuster als Hoffnungsträger
Besonders die Pipeline wird als Joker gesehen. Reblozyl und Camzyos sollen die Rückgänge bei älteren Medikamenten ausgleichen. Außerdem hat sich der Konzern im Bereich der Onkologie generell gut positioniert. Das Gesamtbild wird durch neue Methoden zur Bekämpfung der Alzheimer-Erkrankung sowie durch strategische Partnerschaften, die eine nachhaltige Expansion versprechen, vervollständigt. So bietet der Konzern genau die Mischung aus Innovationskraft und Verlässlichkeit, die Investoren in unsicheren Zeiten oft suchen.
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